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Sicherheitsproblem

Windows 11: Oktober-Patch stört Smart App Control

Nach dem Oktober-Patch lässt sich Smart App Control unter Windows 11 teils nicht aktivieren. Microsoft stellt Übergangslösungen bereit.

Windows 11: Oktober-Patch stört Smart App Control
Bildquelle: sdx15/Shutterstock.com

Nach der Installation des aktuellen kumulativen Sicherheitsupdates für Windows 11 lässt sich die integrierte Schutzfunktion Smart App Control auf einigen Geräten nicht mehr einschalten.

Nach dem Einspielen des Windows-11-Sicherheitsupdates KB5127648 vom Oktober 2026 melden Nutzer Probleme mit der Sicherheitsfunktion „Smart App Control“ (Intelligente App-Steuerung). Microsoft bestätigte in einer Aktualisierung des Support-Dokuments, dass die entsprechende Schaltfläche in der Windows-Sicherheits-App auf betroffenen Systemen ausgegraut bleibt, sofern das Feature zuvor deaktiviert war.

Bereits aktive Geräte bleiben geschützt

Der Fehler tritt auf Geräten ab Windows 11 Version 24H2 auf. Microsoft stellt klar, dass Systeme, auf denen Smart App Control vor der Update-Installation bereits eingeschaltet war, nicht betroffen und weiterhin geschützt sind. Das Sicherheitsfeature nutzt cloudbasierte Analysedienste und Code-Integritätsprüfungen in Kombination mit Microsoft Defender und SmartScreen, um das Ausführen unbekannter oder potenziell schädlicher Programme zu blockieren.

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Übergangslösungen für Administratoren

Ein offizieller Hotfix steht derzeit noch aus. Für IT-Administratoren in Unternehmen hat Microsoft vorübergehende Workarounds veröffentlicht:

  • Registry-Anpassung: Über zwei REG_DWORD-Einträge im Pfad HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Policies\Microsoft\FeatureManagement\Overrides lässt sich die Schaltfläche manuell reaktivieren.
  • Gruppenrichtlinien: Für verwaltete Umgebungen stehen entsprechende Preview-Richtlinien bereit, um Smart App Control zentral einzuschalten und die Protokollierung zur Fehleranalyse zu erzwingen.

In den vergangenen Tagen hatte Microsoft bereits mehrere Update-Probleme einräumen müssen, darunter Verbindungsabbrüche bei Remote-Desktop-Sitzungen unter aktivierter Administrator-Protection sowie Ausfälle bei Always-On-VPN-Verbindungen.

(red)

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