Mit Google AI Studio erstellte Apps lassen sich auf eigenen Android-Geräten nutzen, ohne sie öffentlich im Play Store anzubieten. Start in den USA.
Google Play erlaubt private KI-Apps nur für den Ersteller

Google Play unterstützt künftig private Android-Apps, die nur ihr Ersteller nutzen kann. Das hat Google angekündigt. Nutzer können eine App etwa mit Google AI Studio per KI erstellen und auf ihren eigenen Geräten installieren, ohne sie öffentlich im Play Store zu veröffentlichen. Die Apps erscheinen weder in der Suche noch auf den Übersichtsseiten von Google Play und werden mit niemandem außer dem Ersteller geteilt.
Bislang mussten Nutzer eine App im Play Store veröffentlichen, um sie auf ihrem Android-Gerät zu nutzen. Sie war damit für die rund 3 Milliarden Nutzer des Stores zugänglich. Viele beschränkten sich deshalb laut TechCrunch beim Vibe Coding, also dem Programmieren über Anweisungen an KI-Modelle, auf Web-Apps, die auf jedem Gerät laufen.
Zunächst nur in den USA
Die Funktion steht zunächst Nutzern in den USA ab 18 Jahren zur Verfügung. Wann sie in weiteren Ländern eingeführt wird, hat Google nicht mitgeteilt. Auch private Apps müssen die bestehenden Richtlinien von Google Play einhalten.
Teilen mit Freunden geplant
In den kommenden Monaten sollen Nutzer ihre Apps mit einem Kreis vertrauenswürdiger Personen teilen können, etwa mit Familie oder Freunden, ohne sie öffentlich anzubieten. Wird eine App populär, soll sie sich nach Abschluss der Sicherheitsprüfungen in eine öffentlich im Play Store verfügbare App umwandeln lassen.
Seit dem 30. September setzt Google in Brasilien, Indonesien, Singapur und Thailand zudem eine verpflichtende Verifizierung von Entwicklern durch, die 2027 weltweit gelten soll. Für Hobby-Entwickler gibt es seit August Konten für eine begrenzte Verteilung, mit denen sich Apps ohne Ausweis und Gebühr auf bis zu 20 Geräten installieren lassen.
(red)




