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Bibliothek für alle Dateien

Copilot-App erhält Word, Excel und PowerPoint

In der neuen Copilot-App lassen sich Office-Dokumente nun vollständig bearbeiten und gemeinsam nutzen. Microsoft kehrt damit seinen bisherigen Ansatz um.

Copilot-App erhält Word, Excel und PowerPoint
Bildquelle: PixieMe/Shutterstock.com

Microsoft integriert Word, Excel und PowerPoint vollständig in seine neue Copilot-App. Nutzer können dort Dokumente, Tabellen und Präsentationen erstellen, bearbeiten und gemeinsam mit anderen daran arbeiten, ohne die App zu verlassen. Das hat Microsoft in einem Blogbeitrag angekündigt. In den vergangenen Jahren hatte das Unternehmen umgekehrt Copilot-Funktionen in die einzelnen Office-Anwendungen eingebaut.

Start in Chat oder Cowork

Eine Datei lässt sich mit einem einfachen Prompt in Copilot Chat oder mit einer umfangreicheren Aufgabe in Copilot Cowork beginnen. Anschließend können Nutzer das Dokument mit weiteren Anweisungen überarbeiten lassen, etwa „Mach die Einleitung direkter” oder „Füge eine Tabelle hinzu, die die drei Einführungsoptionen vergleicht”. Der Gesprächsverlauf bleibt dabei erhalten. Zusätzlich stehen die vertrauten Bearbeitungsfunktionen der Office-Anwendungen direkt in der Oberfläche zur Verfügung. Änderungen anderer Personen erscheinen in Echtzeit.

Bereits zuvor konnten Nutzer in Copilot Office-Dateien erstellen lassen. Zur Bearbeitung wurden sie jedoch an die jeweiligen Office-Anwendungen weitergeleitet.

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Bibliothek für alle Dateien

In einem Bereich namens Library zeigt die Copilot-App die zuletzt genutzten Dateien aus Word, Excel und PowerPoint an, unabhängig davon, ob sie in Copilot oder in den Office-Anwendungen erstellt wurden. Hinzu kommen Seiten und KI-generierte Bilder. Über Skills und Connectoren sollen sich zudem fachspezifische Funktionen einbinden lassen, etwa für Finanzanalysen in Excel oder juristische Abläufe in Word.

Die Neuerung ist Teil von Microsofts Umbau der Copilot-App zu einer zentralen Arbeitsplattform, die Chat, Office, Programmierung und KI-Agenten zusammenführt. Für rechenintensive agentische Funktionen wie Cowork rechnet Microsoft inzwischen zusätzlich nach Verbrauch ab. Für welche Tarife und ab wann die Office-Integration verfügbar ist, geht aus den bisherigen Berichten nicht hervor.

(red)

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