Vorübergehender Workaround

Copilot-Buttons fehlen weiterhin in klassischem Outlook

Copilot
Bildquelle: PixieMe/Shutterstock.com

Microsoft untersucht weiterhin, warum Copilot-Schaltflächen im klassischen Outlook für manche Nutzer verschwinden.

Microsoft hat bestätigt, dass ein bekanntes Problem, durch das die Copilot- und Copilot-Chat-Schaltflächen im klassischen Outlook für Windows verschwinden, weiterhin untersucht wird. Betroffen sind laut Microsoft ausschließlich Kundinnen und Kunden mit einer Copilot-Chat-Basislizenz oder einem kostenpflichtigen M365-Copilot-Premium-Konto.

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Verschiedene Symptome je nach Konfiguration

Nach Angaben von Microsoft können Betroffene eines oder mehrere der folgenden Probleme feststellen: Die Copilot-Schaltfläche fehlt oberhalb des Menübands, das Copilot-Symbol fehlt in der linken App-Leiste oder unter „Weitere Apps“, oder Copilot erscheint zwar im Bereich „Apps hinzufügen“, ein Klick auf „Öffnen“ bewirkt jedoch nichts. Auch beim Anpassen des Menübands kann der Copilot-Befehl als nicht verfügbar oder ausgegraut angezeigt werden. Über andere Zugangspunkte wie Outlook im Web oder die eigenständige Microsoft-365-Copilot-App bleibt der Zugriff auf Copilot dagegen weiterhin möglich.

Ursache in fehlerhafter Profilverwaltung vermutet

Laut Microsoft tritt das Problem nach einem Update des klassischen Outlook für Windows auf Build 20026.20182 oder höher auf. In einer aktuellen Stellungnahme erklärte das Unternehmen: „Das Outlook-Team untersucht dieses Problem aktiv. Die bisherige Analyse deutet darauf hin, dass Outlook in betroffenen Umgebungen die MAPI-Eigenschaft PR_PROFILE_USER_SMTP_EMAIL_ADDRESS_W innerhalb des Null-Profilbereichs nicht finden kann.“ Dadurch könne die Copilot-Komponente in Outlook zugehörige Einstellungen nicht dauerhaft speichern, was verhindern könne, dass der Copilot-Einstiegspunkt im Navigationsbereich von Outlook erscheint.

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Vorübergehender Workaround verfügbar

Eine endgültige Lösung steht noch aus, Microsoft hat jedoch eine vorübergehende Abhilfe veröffentlicht: Betroffene sollen im klassischen Outlook unter „Datei“, „Optionen“ und „Erweitert“ im Bereich „Outlook-Bereiche“ die Option „Apps in Outlook anzeigen“ aktivieren. Alternativ können Betroffene ein neues Outlook-Profil anlegen oder auf das neue Outlook beziehungsweise Outlook Web Access ausweichen, die von dem Fehler nicht betroffen sind.

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Weiterer bekannter Fehler mit Kaspersky-Software

Zusätzlich hat Microsoft einen weiteren Fehler bestätigt, der auf Systemen mit installierter Kaspersky-Antivirensoftware zu unerwarteten Abstürzen von Outlook führt und im Anwendungsprotokoll sogenannte „Event 1000″-Einträge im Zusammenhang mit der Kaspersky-Komponente Mail Checker (mcou.dll) erzeugt. Auch hier dauert die Untersuchung durch das Outlook-Team an; betroffenen Kaspersky-Kundinnen und -Kunden empfiehlt Microsoft vorerst, sich an den Kaspersky-Support zu wenden.

(red)

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