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AMD sucht breitere Partnerschaft mit Samsung

Lisa Su will in Südkorea zusätzlichen HBM-Speicher sichern. Samsung hofft laut Chosun Biz auf Fertigungsaufträge für Logikchips von AMD.

AMD sucht breitere Partnerschaft mit Samsung
Bildquelle: JHVEPhoto / Shutterstock.com

AMD-CEO Lisa Su ist nach Südkorea gereist, um zusätzlichen High Bandwidth Memory (HBM) für die KI-Beschleuniger des Unternehmens zu sichern. Das berichtet die südkoreanische Wirtschaftszeitung Chosun Biz. Samsung strebt demnach eine breitere Zusammenarbeit an und hofft, die Speicherlieferungen an AMD in Aufträge für seine Chipfertigung (Foundry) auszuweiten.

„Wir werden über unsere breitere Partnerschaft sprechen”, sagte Su auf die Frage von Journalisten, was sie mit der Samsung-Führung besprechen wolle.

„Samsung Electronics und SK hynix sind wichtige Partner in der Lieferkette von AMD.”
Lisa Su, AMD-CEO

Wegen der hohen KI-Nachfrage plane AMD seine Lieferkette mit den Partnern drei bis fünf Jahre im Voraus.

Absichtserklärung seit März

AMD und Samsung hatten im März eine unverbindliche Absichtserklärung mit einer Laufzeit von drei Jahren unterzeichnet. Sie umfasst vier Bereiche: die Lieferung von HBM4 und fortschrittlichem DDR5-Speicher, die gemeinsame Entwicklung von Speicherlösungen für KI und Hochleistungsrechnen, die Prüfung von Fertigungsmöglichkeiten bei Samsung Foundry für künftige AMD-Plattformen sowie die Abstimmung beim Advanced Packaging.

Samsung ist inzwischen einer der wichtigsten HBM4-Lieferanten für AMDs Beschleuniger der Reihe Instinct MI400. AMD hat nach Angaben von Su mit der Auslieferung des Instinct MI455 mit 432 GB HBM4 sowie der Rack-Systeme Helios begonnen.

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Risiken beim Fertigerwechsel

AMD lässt bei Samsung Foundry und UMC bereits programmierbare Logikbausteine fertigen. Die Verlagerung anspruchsvollerer Produkte wäre jedoch aufwendiger, da Chipdesigns an die Fertigungsprozesse von Samsung angepasst werden müssten. In seinem jüngsten Geschäftsbericht weist AMD darauf hin, dass ein Wechsel zu neuen Fertigern Produkteinführungen verzögern sowie zu geringerer Ausbeute oder schwächerer Leistung führen könne. Die meisten seiner Prozessoren lässt AMD derzeit bei TSMC fertigen.

(red)

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