Aktien im Minus

HubSpot streicht rund 660 Stellen

Der CRM-Anbieter baut sieben Prozent der Belegschaft ab und streicht Managementebenen. Die Kündigungen seien nicht durch KI bedingt, so CEO Yamini Rangan.

HubSpot streicht rund 660 Stellen
Bildquelle: Tigarto/Shutterstock.com

Der US-Softwareanbieter HubSpot streicht etwa 7 Prozent seiner Belegschaft, rund 660 Stellen. Das Unternehmen bietet eine Plattform für Kundenmanagement, Vertrieb und Marketing an. In einem Memo an die Beschäftigten erklärte CEO Yamini Rangan, der Abbau sei nicht durch Effizienzgewinne durch KI getrieben. Ziel sei vielmehr, die Organisation an der Strategie und der künftigen Arbeitsweise auszurichten. HubSpot will eine flachere Organisation mit weniger Managementebenen aufbauen.

Kosten von bis zu 75 Millionen Dollar

Die Umstrukturierung soll 65 bis 75 Millionen US-Dollar kosten, überwiegend für Abfindungen. Betroffene erhalten 20 Wochen Grundgehalt und zusätzlich eine Woche pro Dienstjahr, insgesamt höchstens 30 Wochen. Hinzu kommen fünf Monate Krankenversicherung über das US-Programm COBRA und Leistungen des Anbieters Modern Health. Ihre Laptops dürfen die Beschäftigten behalten.

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Aktie seit Jahresbeginn deutlich im Minus

Investoren fragen sich seit Monaten, ob KI den Bedarf an Software wie der von HubSpot verringert. Diese Befürchtung wird in der Branche als „SaaSpocalypse“ bezeichnet. Die HubSpot-Aktie hat in diesem Jahr mehr als 43 Prozent verloren. Laut Simply Wall St wurde das Unternehmen im September nach dem Kursrückgang aus dem Index FTSE All-World (USD) genommen.

Im August hatte Rangan bei der Vorlage der Quartalszahlen erklärt, das Unternehmen habe im April einen langsamen Start gehabt, während es Produkt und Preise an KI anpasste. „Wir befinden uns mitten in einem echten Übergang zu KI, und wir treffen bewusste Entscheidungen, um dabei führend zu sein“, sagte sie damals.

(red)

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