Stufenweise Verteilung

ChatGPT Astra erreicht Plus-Abonnenten für 20 US-Dollar im Monat

ChatGPT
Bildquelle: matakeris.creativ/Shutterstock.com

OpenAI rollt sein neues Spitzenmodell GPT-6 Astra inzwischen auch an Nutzer mit dem 20 US-Dollar teuren ChatGPT-Plus-Abonnement aus.

Der Rollout erfolgt schrittweise, wobei Astra in einzelnen Konten zunächst im Arbeitsbereich ChatGPT Work erscheint, bevor es auch in der regulären Chat-Modellauswahl auffindbar ist. OpenAI hatte zuvor bereits bestätigt, das Modell schrittweise auch an Plus-Nutzer auszurollen.

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„Es könnte einige Tage dauern, bis es bei unseren Plus- und Business-Nutzern ausgerollt ist.“

OpenAI

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Nach eigenen Angaben von OpenAI ist die Astra-Nutzung dabei vollständig im bestehenden Abonnement enthalten, Plus-Nutzer müssen also keinen separaten Tarif erwerben, bei Bedarf lassen sich zusätzliche Nutzungskontingente jedoch in Form von Credits hinzukaufen.

Astra gilt als OpenAIs neues Flaggschiff-Modell und ist speziell für Computernutzung, Websurfen, Programmieraufgaben, wissenschaftliche Anwendungen, Cybersicherheit sowie längere professionelle Aufgaben ausgelegt. Nach Angaben von OpenAI übertrifft es zudem das Vorgängermodell GPT-5.6 Sol deutlich darin, den Kontext auch bei komplexeren Arbeitsabläufen zuverlässig zu behalten. Pro-, Business- und Enterprise-Kunden erhalten darüber hinaus Zugriff auf die leistungsfähigere Variante Astra Pro mit höheren Nutzungsgrenzen, die Plus-Tarif-Nutzern vorbehalten bleibt. Ob und in welchem Umfang das Modell künftig auch kostenlosen Nutzern zur Verfügung stehen wird, ließ OpenAI bislang offen, aktuell haben Nutzer der kostenlosen Version weiterhin lediglich Zugriff auf die Modelle GPT-5.6 Sol sowie GPT-5.

Bereits als erstes Modell mit kritischer Cyberfähigkeitsstufe eingestuft

Der breitere Rollout folgt kurz nach OpenAIs eigener Einordnung, wonach Astra als erstes unternehmenseigenes Modell die höchste, als „kritisch“ bezeichnete Stufe des internen Preparedness Framework für Cybersicherheit erreicht, unter anderem durch die eigenständige Auffindung zuvor unbekannter Sicherheitslücken während interner Tests. Das Modell wird zudem schrittweise über die OpenAI-API, Microsoft Azure sowie AWS Bedrock verfügbar gemacht, wobei Unternehmensadministratoren die Nutzung von Astra für den eigenen Arbeitsbereich gezielt freischalten müssen, da der Zugriff zum Start standardmäßig deaktiviert ist.

(red)

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