Details zu Kosten vage

OpenAI: 1 Milliarde US-Dollar für vergünstigten KI-Zugang für kritische Infrastruktur

Open AI Daybreak Bildquelle: Screenshot / openai.com
Bildquelle: Screenshot / openai.com

OpenAI hat mit Daybreak for Frontline Defenders eine neue Initiative vorgestellt, die Betreibern kritischer Infrastruktur und Kommunen vergünstigten Zugang zur Cybersicherheitsplattform Daybreak verschaffen soll.

Daybreak ist OpenAIs kontinuierlich laufender, agentenbasierter Prozess, der komplexe Sicherheitsuntersuchungen, Validierung, Behebung und Berichterstattung vereinfachen soll. Die bereits zuvor eingeführte Variante Daybreak Blue unterstützt dabei allgemeine Verteidigungsarbeit mit OpenAIs regulären Modellen, während Daybreak Red geprüften Organisationen Zugang zu spezialisierten Cyber-Modellen für besonders sensible und technisch anspruchsvolle Arbeit gewährt. Die neue Initiative richtet sich zwar weltweit an entsprechende Organisationen, laut der Ankündigung soll zunächst jedoch vorrangig US-amerikanischen Unternehmen Zugang gewährt werden.

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OpenAI begründete den Schritt damit, dass Verteidiger täglich Systeme schützten, auf die sich Gemeinschaften verließen, vom Trinkwasser über die Stromversorgung bis zu kommunalen Verwaltungsdiensten und Finanzinstituten. Viele dieser Verteidiger arbeiteten dabei mit begrenztem Personal und begrenzten Budgets, während sie zugleich komplexe und veraltete Systeme schützen müssten. Nach Einschätzung von OpenAI verbleibe angesichts der stetig zunehmenden, KI-gestützten Angriffsfähigkeiten nur ein begrenztes Zeitfenster, um die eigene Verteidigung zu verbessern, bevor Verteidiger von KI-gestützten Angriffen überwältigt würden.

Kritik an fehlender Transparenz zu tatsächlichen Kosten bei OpenAI

Nach Einschätzung von SecurityWeek-Journalist Kevin Townsend bleibt die eigentliche Ankündigung an entscheidender Stelle vage: Weder werde klar, was genau tatsächlich subventioniert werde, noch wie hoch die Subvention im Verhältnis zu den eigentlichen, nicht subventionierten Gesamtkosten ausfalle, noch ob die Förderung je Unternehmen als fester Betrag oder als Prozentsatz der Gesamtkosten gewährt werde. Townsend rät interessierten Organisationen daher ausdrücklich, vor einer längerfristigen Bindung die tatsächlichen Gesamtkosten nach Ablauf einer möglichen anfänglichen, laut Berichten rund sechsmonatigen Förderperiode genau zu verstehen, da die Ankündigung selbst keinerlei Angaben zu den tatsächlichen Kosten mache.

Berechtigte Kommunal- und Landesregierungen, Betreiber kritischer Infrastruktur, gemeinnützige Organisationen, Open-Source-Maintainer sowie unterstützende Organisationen können sich laut OpenAI über die eigene Daybreak-Website näher über Zugang, technische Unterstützung, Schulungen sowie weitere Cyberabwehr-Angebote informieren.

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(red)

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