Angreifer nutzen KI

FBI und CISA warnen: Cyberangriffe auf Siemens-Steuerungen

FBI und CISA warnen vor KI-gestützten Angriffen auf Siemens-SPS-Steuerungen in US-Wasserwerken und kritischer Infrastruktur.

FBI und CISA warnen: Cyberangriffe auf Siemens-Steuerungen
Bild: nitpicker / Shutterstock.com

Die US-Sicherheitsbehörden FBI, NSA, CISA sowie das Energie- und Umweltministerium haben eine gemeinsame Warnung vor aktiven Cyberangriffen herausgegeben. Ziel der Angreifer sind speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS/PLC) der Baureihe Siemens S7, die zentral für den Betrieb kritischer Infrastrukturen eingesetzt werden.

Betroffen sind unter anderem folgende Branchen:

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  • Wasser & Abwasser: Steuerung von Wasserwerken und Aufbereitungsanlagen.
  • Energie & Chemie: Steuerung sensibler Produktions- und Verteilprozesse.
  • Fertigung & Landwirtschaft: Industrielle Anlagen und Lebensmittelverarbeitung.

Die Behörden warnen, dass erfolgreiche Manipulationen zu Betriebsausfällen, physischen Geräteschäden und kaskadierenden Netzausfällen führen können.

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Angreifer nutzen KI zur Automatisierung von Exploits

Ein zentraler Faktor der aktuellen Bedrohungslage ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz durch die Hacker. Laut dem Sicherheitshinweis nutzen die Angreifer KI-Tools, um funktionsfähige Exploits für die Siemens-Steuerungen deutlich schneller und mit geringerem technischem Vorwissen zu entwickeln.

Die Warnung folgt auf eine Serie von Cybervorfällen in Wasserversorgungsbetrieben in mindestens 12 US-US-Bundesstaaten. Sicherheitsbehörden brachten die Angriffe zuvor mit iranischen Akteuren in Verbindung, die gezielt Steuerungsmodule von Herstellern wie Siemens, Rockwell Automation und Schneider Electric ins Visier nehmen.

(red)

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