Update für Windows 11

Microsoft entfernt Werbung und Bing-Inhalte aus der Windows-Suche

Bing
Bildquelle: mundissima / Shutterstock.com

Microsoft überarbeitet die Suche in Windows 11 für Insider. Werbung, MSN-Kacheln und Bing-Ergebnisse lassen sich nun vollständig deaktivieren.

Microsoft hat eine Aktualisierung für die Windows 11-Suche im Experimental-Channel für Insider veröffentlicht. Mit diesem Update entfernt das Unternehmen die bisher standardmäßig eingeblendeten MSN-Kacheln, tägliche Quizfragen, Trends und gesponserte Produktanzeigen aus der Suchmaske. Die Startseite der Suche konzentriert sich stattdessen auf die Anzeige der zuletzt durchgeführten Suchaktivitäten des Nutzers. Neben der optischen Bereinigung führt der Verzicht auf die webbasierten Elemente laut ersten Analysen vom Juli 2026 zu einer Reduzierung des Arbeitsspeicherbedarfs und einer schnelleren Reaktion der Benutzeroberfläche, da kein träges Web-Framework im Hintergrund geladen werden muss. Zudem werden Suchergebnisse nun eindeutig nach ihrer Herkunft wie Apps, Einstellungen oder lokalen Dateien kategorisiert.

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Neue Steuerungsmöglichkeiten für lokale Suchanfragen

In den Datenschutzeinstellungen unter dem Pfad für die Sucheinstellungen führt Microsoft zwei neue Trennschalter ein. Anwender können darüber die Websuche über Bing sowie die App-Vorschläge aus dem Microsoft Store separat voneinander ausschalten. Wird die Websuche deaktiviert, beschränkt sich das Werkzeug auf rein lokale Ergebnisse, was die Latenzzeiten bei der Abfrage minimiert. Bei der Anzeige von verbleibenden Web-Resultaten fallen zudem gesponserte Shopping-Karten weg, sodass die Vorschau direkt die relevanten Antworten samt Quelllinks anzeigt. Suchergebnisse weisen nun detailliertere Metadaten wie den Dateipfad, das Änderungsdatum und eine visuelle Dateivorschau im rechten Anzeigebereich auf.

Optimierte Relevanz und Anpassung der Dateisuche

Das Update verbessert die algorithmische Sortierung der Ergebnisse und erhöht die Toleranz gegenüber Tippfehlern bei der Eingabe. Lokale Treffer werden bei hoher Relevanz vor Websuggestionen priorisiert. Fragmentierte Eingaben oder fehlerhafte Begriffe führen dennoch zum korrekten Programm, sodass beispielsweise die fehlerhafte Eingabe pwerp direkt die Anwendung PowerPoint aufruft. Die integrierte Dateisuche reagiert bereits ab der Eingabe von zwei Zeichen statt wie bisher drei Zeichen und unterstützt die Erkennung von Teilstrings innerhalb von zusammengesetzten Dateinamen. Cloud-Dateien aus OneDrive werden bei einer Übereinstimmung direkt neben den lokalen Daten in den Ergebnissen aufgeführt.

(red)

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