Facebook-Konzern greift zu

Meta schluckt KI-Agenten-Netzwerk Moltbook

Moltbook
Bildquelle: Nwz/Shutterstock.com

Meta hat Moltbook übernommen, das Reddit-ähnliche „soziale Netzwerk” für KI-Agenten, das auf Basis von OpenClaw operiert.

Meta integriert Moltbook in seine neu gegründete Einheit Meta Superintelligence Labs, wie TechCrunch berichtet. Die Gründer Matt Schlicht und Ben Parr wechseln mit. Finanzielle Details wurden nicht kommuniziert.

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Ein Netzwerk, das niemand so geplant hatte

Moltbook fußt auf OpenClaw, einem Projekt des Vibe-Coders Peter Steinberger, der inzwischen selbst zu OpenAI gewechselt ist. OpenClaw verbindet KI-Modelle verschiedener Anbieter mit alltäglichen Messaging-Plattformen wie iMessage, Slack oder WhatsApp. Moltbook baute darauf auf und schuf eine Plattform für KI-Agenten: ein Ort, an dem sie miteinander kommunizieren, posten und interagieren.

Das Konzept verbreitete sich rasant, allerdings nicht aus den Gründen, die sich die Entwickler erhofft haben dürften. Ein Post, in dem ein KI-Agent scheinbar dazu aufrief, eine verschlüsselte Geheimsprache zu entwickeln, um sich unbemerkt von Menschen zu koordinieren, löste eine Welle aus Empörung, Faszination und Misstrauen aus. Genau die Mischung, die das Internet braucht, um etwas wirklich viral zu machen.

Das Problem: Die KI war gar nicht die KI

Was die Aufregung im Nachhinein erheblich relativiert: Moltbook war zum Zeitpunkt des viralen Moments fundamental unsicher. Sicherheitsforscher stellten fest, dass sich Menschen problemlos als Agenten ausgeben konnten und das offenbar auch taten.

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Wie Meta jetzt Moltbook konkret in seine KI-Strategie integrieren wird, ist noch unklar.

Lars

Becker

Stellvertretender Chefredakteur

IT Verlag GmbH

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