Endpoint Intelligence

Forcepoint schützt KI und Daten mit neuem KI-Assistenten ARIA

KI-Agenten

Der Sicherheitsanbieter Forcepoint hat seine Data Security Cloud umfassend ausgebaut. Im Mittelpunkt der Neuerungen steht ein integrierter KI-Assistent namens Adaptive Risk Intelligence Assistant (ARIA), der Sicherheitsverantwortliche bei der Erstellung von Richtlinien und bei der Reaktion auf Sicherheitsvorfälle unterstützen soll.

Gleichzeitig hat das Unternehmen sein globales Partnerprogramm überarbeitet, um die Einführung moderner Datensicherheitslösungen zu beschleunigen.

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Mit dem zunehmenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz verändert sich auch der Umgang mit Daten in Unternehmen. Informationen werden heute schneller erstellt, verändert und über verschiedene Plattformen hinweg geteilt. Cloud-Dienste, Kollaborationstools und KI-basierte Workflows sorgen dafür, dass Daten ständig in Bewegung sind.

Ein Bericht des Weltwirtschaftsforums zeigt, dass 66 Prozent der Unternehmen davon ausgehen, dass KI den größten Einfluss auf die Cybersicherheit haben wird. Gleichzeitig fehlt vielen Organisationen eine klare Strategie, um Risiken im Zusammenhang mit KI zu bewerten.

Ryan Windham, CEO von Forcepoint, beschreibt die Herausforderung so: „KI hat Daten zu etwas Lebendigem gemacht, das sich ständig verändert und damit auch die Art und Weise, wie Informationen durchs Unternehmen fließen.“

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KI-Unterstützung für Sicherheitsrichtlinien

Der neue KI-Assistent ARIA ist direkt in die Data Security Cloud integriert. Er analysiert Risiken innerhalb der Plattform, erkennt mögliche Sicherheitslücken und schlägt passende Schutzmaßnahmen vor. Administratoren können dadurch Richtlinien schneller erstellen oder anpassen, ohne umfangreiche manuelle Analysen durchführen zu müssen.

Darüber hinaus unterstützt ARIA die Incident Response. Durch Integrationen mit bestehenden Systemen wie ServiceNow oder Slack können Sicherheitsmeldungen schneller verarbeitet werden. Grundlage dafür bildet eine Analyseplattform, die große Mengen strukturierter und unstrukturierter Daten auswertet.

Schutz von Daten über alle Plattformen hinweg

Neben dem KI-Assistenten erweitert Forcepoint auch die technischen Funktionen seiner Plattform. Ein neuer Endpoint-Agent bringt Sicherheitskontrollen direkt auf Endgeräte und überprüft Datenströme ohne Umweg über klassische Proxy-Systeme.

Damit sollen sensible Informationen besser geschützt werden, selbst wenn sie über KI-Anwendungen oder Cloud-Dienste verarbeitet werden. Gleichzeitig verhindert der Agent, dass vertrauliche Daten in nicht autorisierte KI-Tools eingegeben oder in unsicheren Cloud-Speichern abgelegt werden.

Die Plattform deckt darüber hinaus moderne Datenumgebungen wie Cloud-basierte Data-Lakehouses ab. Integrationen mit Plattformen wie Databricks oder Snowflake sowie eine engere Verbindung zu Google Workspace sollen einen einheitlichen Schutz über verschiedene Anwendungen hinweg ermöglichen.

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Einheitliche Plattform für Datensicherheit

Die Data Security Cloud kombiniert mehrere Sicherheitsfunktionen in einer Umgebung. Dazu gehören Datenklassifizierung, Data Loss Prevention, Web- und E-Mail-Schutz sowie Analyse- und Forensikfunktionen. Ziel ist es, Sicherheitsrichtlinien zentral zu verwalten und automatisiert anzupassen, wenn sich Risiken oder Datenflüsse ändern.

Forcepoint verfolgt dabei das Konzept der sogenannten „Self-Aware Data Security“. Dabei sollen Sicherheitsmechanismen automatisch erkennen, wo sich Daten befinden und welche Risiken damit verbunden sind.

Neues Partnerprogramm für mehr Marktdurchdringung

Parallel zur technischen Erweiterung hat Forcepoint auch sein Global Partner Program überarbeitet. Das Programm wurde vereinfacht und in eine dreistufige Struktur überführt. Ziel ist es, Partnern den Vertrieb und die Implementierung von Datensicherheitslösungen zu erleichtern.

Zu den Änderungen gehören neue Anreizmodelle, vereinfachte Deal-Strukturen sowie zusätzliche Schulungsangebote. Unternehmen sollen so besser in der Lage sein, Kunden bei der Einführung moderner Datensicherheitsstrategien zu unterstützen.

Mit der Erweiterung der Data Security Cloud reagiert Forcepoint auf die wachsende Komplexität moderner IT-Umgebungen. KI-gestützte Sicherheitsfunktionen, automatisierte Richtlinien und neue Integrationen sollen Unternehmen dabei helfen, Daten auch in dynamischen Cloud- und KI-Umgebungen zu schützen. Gleichzeitig setzt das Unternehmen stärker auf sein Partnernetzwerk, um diese Technologien schneller in die Praxis zu bringen.

Pauline Dornig

Pauline

Dornig

Online-Redakteurin

IT Verlag GmbH

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