Die Absicherung von IT-Systemen steht zunehmend unter Zeitdruck. Sicherheitslücken entstehen täglich, während klassische Prüfmethoden oft zu langsam reagieren.
Leistungsstarkes Vulnerability Management ist ein tragender Eckpfeiler moderner IT-Sicherheitsstrategien: Es identifiziert und bewertet Schwachstellen in der klassischen IT – also in Servern, Netzwerken und Endpoints – und legt damit die Basis für deren Beseitigung.
Die Verwaltung von Sicherheitsupdates entwickelt sich zu einer kritischen Herausforderung für moderne IT-Abteilungen – denn manuelles Patchen ist teuer und zeitaufwändig.
Cyberangriffe sind längst kein Ausnahmefall mehr – sie gehören zum Alltag nahezu jeder Branche. Viele Unternehmen sind überzeugt, in Sachen IT-Security gut aufgestellt zu sein.
Neue Schwachstellen schnellstmöglich zu schließen, ist eine zentrale Aufgabe für IT-Sicherheitsverantwortliche. Professionelle Hacker sind schnell über Lücken informiert und führen oft innerhalb von 24 Stunden Angriffe aus, um über diese neuen Einfallstore ins Unternehmensnetzwerk zu gelangen.
Auch das stärkste IT-System ist nur so stark wie seine schwächste Sicherheitslücke. Bedauerlicherweise nimmt die Anzahl solcher Lücken stetig zu – in den letzten zehn Jahren hat sich diese sogar mehr als verdreifacht.
Viele Unternehmen besitzen keine adäquaten Prozesse oder Software für den Umgang mit Schwachstellen - obwohl nicht installierte Updates für Betriebssysteme oder Software eine der Hauptursachen für Cybervorfälle sind.
Nach wie vor werden bei der Absicherung von SAP-Systemen die Erkennung von Bedrohungen und die Analyse von Schwachstellen oft getrennt betrachtet. Dabei ermöglicht ihre Synergie eine deutliche Verbesserung der Systemsicherheit, erklärt Ralf Kempf, CTO von Pathlock Deutschland, im Interview.