Kommentar
Die fortschreitende Digitalisierung und Vernetzung verändern den Betrieb kritischer Infrastrukturen grundlegend. Herkömmliche Systeme werden zunehmend durch moderne Technologien erweitert, wodurch sie jedoch auch anfälliger für neuartige Cyberangriffe werden.
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„Wir haben gut vorgesorgt und ich glaube, dass wir gut abgesichert sind“. Dieser oft ausgesprochene Satz täuscht eine trügerische Sicherheit vor. Denn viele Unternehmen haben zwar in die Cybersicherheit investiert, erfahren allerdings erst im Ernstfall, ob die Sicherheitsresilienz tatsächlich an allen Stellen hält, was sie verspricht.
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Ralf Kempf, Geschäftsführer von Pathlock Deutschland, Security Researcher und SAP Security Evangelist arbeitet bereits seit 30 Jahren in der SAP-Security-Welt. Er ist Autor vieler Publikationen und Redner auf Security-Konferenzen weltweit.
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Statista zufolge, der globalen Datenbank für Statistiken, verzeichnet der weltweite Markt für Cybersicherheit einen Umsatzanstieg von 83 Billion US-Dollar im Jahr 2016 auf 166 Billion US-Dollar im Jahr 2023. Laut der neuen ISC2 Cybersecurity Workforce Study 2023, ist Deutschland jedoch weltweit das einzige Land mit schrumpfender Cyber-Belegschaft.
Das Thema Cyberkriminalität beschäftigt derzeit Regierungen, Unternehmen, Banken und eigentlich jeden einzelnen von uns. Die täglichen Phishing-Versuche haben extrem zugenommen. Orange Cyberdefense zufolge verzeichnet die deutsche Wirtschaft in den letzten zwölf Monaten einen Schaden von rund 206 Milliarden Euro.
Rund 50 Prozent der deutschen Firmen haben erheblichen Nachholbedarf beim Thema Fehlerkultur im Bereich IT-Sicherheit. Das zeigt die aktuelle repräsentative Studie „Cybersicherheit in Zahlen“ von G DATA CyberDefense, Statista und brand eins.
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Check-Point-Studie: Ransomware trifft weltweit eine von 34 Organisationen
In den ersten drei Quartalen des Jahres 2023 ist die Zahl der durchschnittlichen wöchentlichen Cyberangriffe weltweit um drei Prozent gestiegen. Eine von 34 Organisationen weltweit wurde Opfer eines Ransomware-Angriffs, was im Jahresvergleich einen Anstieg von vier Prozent darstellt. In Deutschland sind wöchentlich 386 Firmen betroffen.
In einer immer stärker vernetzten Welt steigt auch das Risiko von Cyberangriffen. Da viele Unternehmen ihrer IT-Sicherheit zu wenig Aufmerksamkeit widmen, stellen sie für kriminelle Hackergruppen eine leichtes Ziel dar. Wer aber weiß, wie Kriminelle ein Netzwerk kompromittieren, kann auch Gegenmaßnahmen umsetzen.
Studie
Cybersecurity gilt einer Mehrheit der deutschen Unternehmen nicht länger als Hindernis, sondern wird zunehmend als Wegbereiter für die Digitalisierung und Geschäftsentwicklung wahrgenommen. Das ergibt eine Studie von Trend Micro, einem Anbieter von Cybersicherheitslösungen in Zusammenarbeit mit dem Brandenburgischen Institut für Gesellschaft und Sicherheit (BIGS).
Mittelständische Unternehmen stehen ebenso wie große Unternehmen verstärkt im Visier von Hackern. Sie benötigen eine umfassende Security-Strategie und zunehmend externe Hilfe. Viele liebäugeln daher mit der Cloud, bevorzugen aber aufgrund von internen Regularien oder von Unsicherheit On-Premises-Lösungen. Security-Anbieter können diese Bedürfnisse aufgreifen und lokalen Schutz bereitstellen, der später einfach
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