Daten immer sicher und im Zugriff, ohne Backup-Overhead
Ein Archiv galt lange Zeit als »Datenfriedhof«, als letzte Instanz für Daten, auf die man (hoffentlich) nie wieder zugreifen muss. Doch ein aktives WORM-Archiv kann helfen, die Datensicherung zu verschlanken, Kosten zu sparen und sich für zukünftige Anforderungen zu rüsten.
Anwenderbericht mit dem IT-Dienstleister MMiT
Der IT-Dienstleister MMiT benötigte eine neue (bezahlbare) Hochverfügbarkeits-Lösung, aufgeteilt in zwei Brandabschnitte. Die Storage-Systeme sollten nicht nur schnell, sondern auch skalierbar sein. Zudem standen eine lange Vorhaltezeit der Datenbestände im Pflichtenheft sowie eine kurze Wiederherstellungszeit. Die Wahl fiel auf »Open-E JovianDSS«-Systeme von N-TEC.
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Bei einem Festplattenausfall schützt RAID in einem Disk-Array vor Datenverlust. Wer auf High-Capacity-Laufwerke setzt muss aber Tage warten, bis eine neue HDD vollständig in den RAID-Verbund integriert ist. Mit den neuangekündigten 24- und 28-TByte-Platten wird es noch länger dauern. Erasure-Coding erscheint hier als die Zukunft. Warum?
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Eine neue Enterprise-SSD mit NVMe stellt Seagate mit der Nytro-3450-Serie vor. Die PCIe-Gen-4-Speicher sind Workloads im Rechenzentrum ausgelegt und mit 480 GByte bis 1,92 TByte erhältlich. Mit der Auslieferung will der Hersteller im Dezember beginnen.
Ein neues NAS- und Backup-System kündigt Actidata mit der Q-DX6 an. Das Gerät besteht aus einem Windows-Server mit fünf Laufwerkseinschüben und 10-Gbit-Netzwerkanschluss. Über eine integrierte DX6-Wechselfestplatte mit 4 bis 20 TByte lassen sich Backup-Sets auslagern.
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Dell kündigt eine Objektspeicher-Appliance an. Die Objectscale XF960 basiert auf den neuen Poweredge-Servern und unterstützt NVMe sowie S3. Das System ist für hohe Workloads und Datenzugriffe ausgelegt, wie zum Beispiel für Analytics- und KI-Anwendungen. Neben der Flash-Variante wird es zwei software-definierte Modelle geben.
Die Vorteile von S3-Cloud-Speichern On-Premises nutzen, dies ermöglicht »PoINT Archival Gateway« in der neuen Version 4.0. Die Software stellt einen S3-Objektspeicher mit Flash, Disk und Tape zur Verfügung und unterstützt bei der Rückführung von Cloud-Daten in das lokale Rechenzentrum.
IBM präsentiert mit dem Storage Scale System 6000 eine neue Speicherlösung für die KI-Ära. Mit doppeltem Durchsatz im Vergleich zu Vorgängermodellen soll der Hochleistungs-Speicher die Anforderungen anspruchsvollster KI- und kapazitätsintensiver Workloads erfüllen. Bis zu sieben Millionen I/O-Operationen pro Sekunde bewältigt das System.
Die weltweit erzeugte Datenmenge ist zu 80 Prozent unstrukturiert und daran wird sich auf Jahre nichts ändern. Um die hohen Kapazitäten auch schnell zu verarbeitenden, empfiehlt Huawei All-Flash-Scale-Out-Speicher, wie die neuen »OceanStor Pacific 9920«-Systeme. Ebenfalls angekündigt, die Palm-SSDs mit bis zu 61 TByte.

Datenspeicherung

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