Novastor Datacenter: mehr Automatisierung beim Backup

Die neue Version von Novastor Datacenter bietet ein automatisiertes Cloud-Backup und eine Integration der Tape-Sicherungen in ein neues User-Interface.
Bild via Canva Pro

Die größte Gefahr für die Datensicherheit im Unternehmen ist der Mensch. Aus diesem Grund muss es das Ziel sein, Prozesse so weit wie möglich zu automatisieren. Das gilt auch für die Datensicherung. Die Backup-Software Novastor DataCenter hat daher weitere Funktionen für selbstständige Sicherungen bekommen.

Durch mehr Automatisierung soll die neue Version von NovaStor DataCenter nun auch die Sicherung in die Cloud vereinfachen. Der Hersteller hat die erforderlichen manuellen Prozesse reduziert und damit die Zeit für die Einrichtung des Cloud-Backup verkürzt.

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Auch im Bereich Tape-Sicherung hat sich etwas getan: Der Administrator kann nun die Bandlaufwerke über die Bedienoberfläche der Software konfigurieren. Alle Prozesse sollen übersichtlicher in einem User-Interface dargestellt werden und sich dort auch bearbeiten lassen. Das gilt sowohl für Disks als auch für Einzelband- und Tape-Library-Pools.

Besonderes Augenmerk legten die Entwickler bei der neuen Version von Novastor Datacenter auf Transparenz. So erweiterten sie die Monitoring-Funktion, so dass sich der Status der Sicherungen nun besser verfolgen lässt. Über eine REST-API können Administratoren die Meldungen der Software in jedes beliebige Monitoring-System integrieren. Das primäre Meldesystem ist somit das Monitoring-Tool, das alle auflaufenden Fehlermeldungen aufnimmt. Ein Login auf dem Novastor-Datacenter-Server ist dafür nicht erforderlich. Außerdem ist mit der neuen Version eine direkte Integration in das Netzwerk-Monitoring-System PRTG von Paessler möglich. Novastor liefert zu diesem Zweck bereits vorgefertigte Sensoren mit. Weiterhin bietet die Backup-Software eine verbesserte Filterfunktion für die Server-Verwaltung und für Reports. Der Nutzer kann die Server leichter verwalten und die Reports individuell anpassen.

Eine weitere Neuerung ist, dass sich Sicherungen nun direkt in der Verwaltung der Sicherungsziele durchsuchen und gegebenenfalls auch löschen lassen. In seltenen Fällen kam es in der Vergangenheit vor, dass die Backup-Software Rückstände von verwaisten Sicherungen nicht korrekt entfernte. Jetzt hat der Administrator die Möglichkeit, diese Überreste mit einem Klick manuell zu löschen. 

Sicherungen lassen sich jetzt exportieren und an einen beliebigen Ort übertragen und dort wieder importieren. Dies soll die Mobilität verbessern. Die Software liest die Metadaten erneut ein und besitzt damit alle Informationen, um die Sicherungen aufzunehmen.

Schließlich kann der Anwender mit der neuen Version die Speicherziele für virtuelle Sicherungen verschlüsseln und seine Backups damit sicherer verwalten. Zudem lässt sich der Speicher nun auch komprimieren, um die Daten platzsparend speichern zu können.

Die Preise variieren je nach größer der zu sichernden Umgebung und dem gewählten Lizenzmodell. Im Internet beginnen die Abokosten für Novastor Datacenter bei rund 500 Euro pro Jahr.

Weiterführende Links

Roland Freist

speicherguide.de -

Redaktion

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