Huawei Fusionserver Pro 2298: 2U-Speicher mit bis zu 450 TByte

Eine hohe Speicherdichte hat sich der chinesische Hersteller Huawei bei der fünften Version seines Speicher-Servers vorgenommen: Der »FusionServer Pro 2298 V5« fasst bis zu 450 TByte auf zwei Höheneinheiten, flexibel in der Ausstattung mit HDD und SSD. »Cascade Lake Refresh«-Prozessor und Optane-Unterstützung entsprechen dem aktuellen Stand. Der Zielmarkt ist breit aufgestellt und adressiert Archiv wie auch Analytics-Anwendungen.

Huawei »FusionServer Pro 2298 V5« – 2U-Speicher mit bis zu 450 TByteHuawei »FusionServer Pro 2298 V5« – 2U-Speicher mit bis zu 450 TByteDer FusionServer Pro 2298 V5 von Huawei bringt als 2-Sockel-Rackserver bis zu 30 Laufwerke auf zwei Höheneinheiten unter. Im Maximalausbau sind dies 24 3,5-Zoll- und vier 2,5-Zoll-Laufwerke sowie vier NVMe-SSDs. Das entspricht aktuell 450 TByte Speicherkapazität, also ungefähr mittelständischen Anforderungen.

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Verbaut sind auf zwei Sockeln Cascade Lake Refresh-Prozessoren aus Intels Xeon Scalable-Prozessorfamilie, die auch persistenten Optane DC-Speicher (DCPMM) unterstützen. Er leistet 3,9 GHz mit einem 4,5-GHz-Turbo-Boost und Hyperthreading. Laut Hersteller bedeutet dies einen Performance-Gewinn von 36 Prozent im Vergleich zum Vorgängermodell.

Der Fusionserver Pro 2298 V5 unterstützt verschiedene Laufwerks-Konfigurationen und soll damit eine elastische Speicherkapazität bieten, um Upgrade-Anforderungen gerecht zu werden. Er kann mit SATA- und SAS-SSD sowie PCIe-NVMe-SSDs als Cache bestückt werden. Zudem stehen zwei 10 G/bit-Ports (PCIe 3.0) sowie zwei LOM-Management-Ports zur Verfügung.

Der Fusionserver Pro 2298 von basiert auf Intels Xeaon-Scalable-CPU-FamilieDer Fusionserver Pro 2298 von basiert auf Intels Xeaon-Scalable-CPU-Familie

Das System lässt sich mit zwei SATA-M.2-SSD bis zu 480 GByte für schnelles Booten ausrüsten und unterstützt gängiges Hotswap und Hardware-RAID. Die integrierte, patentierte Dynamic Energy Management Technology (DEMT) soll zudem den Stromverbrauch senken. Huawei arbeitet nach eigenen Angaben in den Bereichen Energieeffizienz, aber auch Performance, Sicherheit und Zuverlässigkeit, eng mit Intel zusammen.

Einsatzszenarien sind nach Angaben von Huawei lokale Speicher-Strukturen, Big-Data-Analytics, Video, Backup und Archivierung sowie datenintensive Workloads mit heißen und kalten Daten. Wo (Realtime-)Analytics und Archivierung jedoch in einem Satz aufgelistet werden, bleibt doch ein größeres Fragezeichen.

Ein Preisbeispiel nennt der Hersteller nicht. Je nach Ausführung, Ausstattung und Konfiguration beginnen die Einstiegspreise zwischen rund 2.000 und 20.000 US-Dollar.

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