Computational-Storage: Scaleflux bringt Gen 3

Das kalifornische Start-up Scaleflux legt die dritte Generation seiner System-on-Chip-Speicher-Hardware vor. Der »Computational Storage« bringt Rechenleistung direkt in Laufwerke, sodass Daten dort verarbeitet werden können, ohne dass sie zur Verrechnung vom Laufwerk in den Hauptspeicher eines Server-Hosts verschoben werden müssen.

Computational-Storage CSD3000 von ScalefluxComputational-Storage CSD3000 von Scaleflux (Quelle: Scaleflux)

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Das kalifornische Start-up ScaleFlux legt die dritte Generation seiner System-on-Chip (SoC)-Speicher-Hardware vor. Der Computational Storage bringt Rechenleistung direkt in Laufwerke, sodass Daten dort verarbeitet werden können, ohne dass sie zur Verrechnung vom Laufwerk in den Hauptspeicher eines Server-Hosts verschoben werden müssen. Dies spart Zeit und entlastet Host-CPUs.

Der SoC (System-on-Chip) verfügt über acht ARM-A53-Kerne und 16 GByte DRAM sowie Hardware-Engines für Komprimierung, Verschlüsselung, Caching und Programmierfunktion. Er bietet bis zu vier PCIe Gen-4-Schnittstellen, die auch als eine 8-Lane-Single-Port-Leitung genutzt werden können. Optional kann ein Co-Prozessor oder FPGA (Field Programmable Gate Array) verbunden werden.

Der neue Chip, auf dem die Speicher-Technologie basiert, heisst ScaleFlux SFX 3000 Storage-Processing-Unit. Dazu gehört eine Computational-Storage-optimierte Firmware (namens CSware), die auch eine RAID-Funktion aktivieren lässt. Mit der Produktsuite können Benutzer Computational-Storage einfacher bereitstellen und gleichzeitig eine Vielzahl von Problemen wie Datenspeicherkosten und -dichte, Recheneffizienz (Leistung pro Server, pro Watt), Latenzinkonsistenz, SSD-Ausdauer und Datenverschiebung angehen, meint der Anbieter.

Die neue Produktsuite von Scaleflux besteht aus diversen Angeboten:

  • NVMe-basierte Computational-Storage-Laufwerke: Laut Anbieter doppelte Leistung und ein Drittel der Kosten im Vergleich zur Vorgängerversion.
  • Karten als reiner Accelerator: Komprimierungs-, Verschlüsselungs- und programmierbare Funktionen für Benutzer, die Computational-Storage nutzen, aber keine dedizierten CSDs (Computational Storage Drives) bereitstellen möchten.

»Computational-Storage ist die Lösung, die dazu beiträgt, Rechen- und Speicherengpässe zu verringern, Datenbewegungen zu reduzieren und den ROI von Rechenzentren und IT-Infrastrukturen zu verbessern«, sagt Hao Zhong, Mitbegründer und CEO von Scaleflux. 

Die neuen Produkte von Scaleflux sind derzeit in der Betaphase und werden im Frühjahr 2022 allgemein verfügbar sein.

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