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Zusammenarbeit

Seagate erzielt Interoperabilitätsdurchbruch mit Broadcom und Microsoft Azure

Seagate hat einen wichtigen Kompatibilitätsschritt für seine hochkapazitiven Festplatten der Mozaic-Plattform erreicht.

Seagate erzielt Interoperabilitätsdurchbruch mit Broadcom und Microsoft Azure

Die Laufwerke mit HAMR- und SMR-Technologie wurden in die Liste der von Broadcom freigegebenen Produkte für Host-Bus-Adapter (HBA) aufgenommen. Microsoft Azure Storage hat die Kombination ebenfalls qualifiziert und damit ihren Einsatz in großen Cloud-Rechenzentren bestätigt.

Freigabe erleichtert den Ausbau großer Speicherumgebungen

Host-Bus-Adapter verbinden Server mit Speichergeräten und ermöglichen es, große Festplattenbestände zentral anzubinden und zu verwalten. Die Unterstützung der Seagate-Laufwerke durch Broadcom soll Unternehmen den Einsatz hochkapazitiver SMR-Festplatten in umfangreichen Speicherinfrastrukturen erleichtern.

Nach Angaben von Seagate handelt es sich um die ersten und bislang einzigen SMR-Festplatten, die in Broadcoms entsprechende Freigabeliste aufgenommen wurden. Die zusätzliche Qualifizierung durch Microsoft Azure Storage zeigt, dass die Konfiguration auch für den Einsatz in großen Cloud-Umgebungen geprüft wurde.

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HAMR und SMR erhöhen die Speicherdichte

Die Mozaic-Plattform von Seagate nutzt Heat-Assisted Magnetic Recording (HAMR), ein magnetisches Aufzeichnungsverfahren, das eine höhere Datendichte auf Festplatten ermöglichen soll. Ergänzend kommt Shingled Magnetic Recording (SMR) zum Einsatz. Dabei werden die Datenspuren teilweise überlappend angeordnet, sodass mehr Daten auf derselben Fläche gespeichert werden können.

Die Kombination eignet sich insbesondere für Workloads, bei denen eine hohe Speicherkapazität gefragt ist. Mit dem Wachstum von KI-Anwendungen und Cloud-Diensten steigt der Bedarf, große Datenmengen wirtschaftlich zu speichern und gleichzeitig die Infrastruktur effizient zu betreiben.

Cloud-Anbieter bestätigen Zusammenarbeit

Die Freigabe durch Broadcom betrifft die Verbindung der Laufwerke mit der Serverinfrastruktur. Die zusätzliche Qualifizierung durch Microsoft Azure Storage erfolgte für die Kombination aus Seagates HAMR- und SMR-Technologie und dem Broadcom-HBA.

Pablo Ziperovich, General Manager des Azure Memory and Storage Center of Excellence bei Microsoft, erklärt, die gemeinsame Validierung zeige, wie sich die Technologien in großen Rechenzentren zusammen einsetzen lassen. Damit soll eine höhere Speicherdichte bei vergleichbarem Kosten- und Energieaufwand möglich werden.

Auch Broadcom sieht in der erweiterten Unterstützung einen Schritt, um hochkapazitive Festplatten einfacher in großen Speicherumgebungen einzusetzen. Seagate zufolge soll die Zusammenarbeit dazu beitragen, wachsende Datenbestände aus KI- und Cloud-Anwendungen effizienter zu verwalten.

(red/Seagate)

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