Laut Bloomberg steht ein zweiter Rechenleistungsvertrag in gleicher Höhe wie im August kurz vor dem Abschluss. Beide Firmen planen Börsengänge.
Rechenleistung: Anthropic und Nscale verhandeln weiter

Anthropic und der KI-Infrastrukturanbieter Nscale stehen laut einem Bericht von Bloomberg kurz vor einer weiteren Vereinbarung über Rechenleistung im Umfang von 45 Milliarden US-Dollar. Bloomberg beruft sich auf mit den Gesprächen vertraute Personen. Diese weisen darauf hin, dass die Verhandlungen noch laufen und sich Details ändern können. Anthropic und Nscale haben sich zu dem Bericht bislang nicht geäußert.
Zweiter Vertrag seit August
Bereits Ende August hatten Anthropic und Nscale einen Vertrag über Rechenleistung im Wert von 45 Milliarden Dollar bekanntgegeben. Kommt die neue Vereinbarung zustande, wäre es die jüngste in einer Reihe großer Verträge, die Anthropic im vergangenen Jahr für Rechenkapazität geschlossen hat. Laut Reuters hat sich Anthropic verpflichtet, über zehn Jahre mindestens 518 Milliarden Dollar für Cloud-Dienste, Rechenleistung und Infrastruktur auszugeben. Im Oktober hatte zudem Akamai einen Vertrag über 11,6 Milliarden Dollar mit Anthropic für CPU-Rechenleistung bekanntgegeben.
Die hohen Summen, die in KI-Rechenkapazität fließen, haben einen Teil der Investoren verunsichert. Sie befürchten, dass Unternehmen zu viel Geld für zu wenig Gewinn ausgeben. Auch der Internationale Währungsfonds hatte in seinem jüngsten Bericht zur Finanzstabilität vor einer möglichen Korrektur bei KI-bezogenen Vermögenswerten gewarnt.
Beide Unternehmen planen Börsengang
Anthropic und Nscale bereiten jeweils einen Börsengang vor. Bei Anthropic wird er laut Reuters für Mitte November erwartet. Nscale strebt eine Bewertung von 30 Milliarden Dollar an, stößt laut Bloomberg damit aber auf Widerstand bei Investoren.
(red)




