Auswirkung auf Mobilgeräte und Notebooks

Qualcomm erhöht Chip-Preise im zweistelligen Prozentbereich

Bildquelle: Michael Vi / Shutterstock.com
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Der US-Chiphersteller Qualcomm hebt ab September die Preise für Snapdragon-Prozessoren an. Smartphones und Laptops könnten dadurch teurer werden.

Der US-Halbleiterkonzern Qualcomm informiert seine Kunden über eine Preiserhöhung im zweistelligen Prozentbereich für alle ab dem 1. September 2026 ausgelieferten Produkte. Betroffen von der Maßnahme sind insbesondere Prozessoren der Snapdragon-Reihe, die in zahlreichen Mobilgeräten und Notebooks zum Einsatz kommen. Nach Berichten von Bloomberg News begründet das Unternehmen den Schritt damit, dass es „seine Fähigkeit erschöpft, höhere Kosten von Lieferanten aufzufangen“ habe und daher auf alternative Zulieferer für Komponenten zurückgreifen müsse.

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Auswirkung der Qualcomm-Preiserhöhung auf Mobilgeräte und Notebooks

Die Preissteigerung betrifft breite Teile des Android-Ökosystems sowie Windows-Geräte. Snapdragon-Prozessoren bilden die technische Grundlage für viele Oberklasse-Smartphones von Herstellern wie Samsung, OnePlus, Xiaomi, Oppo, Asus und Motorola. Im Bereich der Personal Computer nutzen unter anderem Microsoft, Dell, Lenovo, HP und Asus die Prozessoren der Snapdragon-X-Serie für ihre Geräte. Der Preis für das erwartete neue Spitzenmodell Snapdragon 8 Elite Gen 6 Pro soll Branchenberichten zufolge bei über 300 US-Dollar liegen, verglichen mit rund 280 US-Dollar für die Vorgängergeneration.

Engpässe und steigende Kosten im Bauteilemarkt

Als Gründe für den Anpassungsbedarf verweist das Unternehmen auf gestiegene Beschaffungskosten und Engpässe bei Speicherbausteinen, während die weltweiten Smartphone-Auslieferungen im zweiten Quartal um elf Prozent zurückgingen. Ergänzend warnte ein Bündnis amerikanischer Handelsverbände in einem Schreiben an die US-Ministerien für Finanzen und Handel davor, dass „ein dringendes Ungleichgewicht auf dem Markt für Speicherchips“ zu „erheblichen und anhaltenden kurzfristigen Preiserhöhungen für amerikanische Haushalte führen und kritische US-Lieferketten stören“ könnte.

(red)

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