Kostenlose Stufe

Meta bringt KI-Agenten Muse für kleine Unternehmen

Muse Meta
Bildquelle: Erlin Diah/Shutterstock.com

Mit Muse for Small Business verbindet Meta seinen KI-Agenten mit Diensten wie QuickBooks, Shopify und Slack. Es gibt eine kostenlose Stufe.

Meta hat am 29. September Muse for Small Business vorgestellt, eine Version seines KI-Agenten Muse für kleine Unternehmen. Sie erweitert den persönlichen Agenten um geschäftsbezogene Fähigkeiten und Anbindungen an externe Dienste. Unternehmen können Muse übergeordnete Ziele vorgeben, etwa neue Kunden finden, Geschäftszahlen analysieren oder Abläufe steuern. Der Agent soll dann mehrere Schritte selbstständig ausführen. Muse ist seit dem 8. September in den USA und Kanada verfügbar.

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Anbindung an 15 Dienste

Zum Start lässt sich Muse mit Asana, Box, Canva, Dropbox, Figma, Granola, HighLevel, Intuit QuickBooks, Klaviyo, Lovable, Notion, Shopify, Slack, Stripe und Zoom verbinden. Hinzu kommen Facebook-Seiten, die Statistiken professioneller Instagram-Konten und Meta-Werbekonten. Über diese Verbindungen soll der Agent erfassen, was ein Unternehmen verkauft, wie es kommuniziert und welche Fragen Kunden häufig stellen. Für nicht unterstützte Dienste lassen sich eigene Connectoren einrichten.

Kostenlose Stufe mit Limits

Muse for Small Business folgt einem Freemium-Modell mit kostenpflichtigen Stufen für eine intensivere Nutzung. Laut Meta-Manager Shah gegenüber Axios können Unternehmen, die stark auf den Agenten setzen und viele Tokens verbrauchen, an Grenzen stoßen. Die kostenlose Stufe decke aber viele Anwendungsfälle ab. Preise für die bezahlten Stufen nannte Meta in den Berichten nicht.

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Teil der Unternehmensstrategie

Nach Angaben von Meta sind rund 200 Millionen kleine Unternehmen auf Facebook präsent. Die Einführung folgt auf die Ankündigung vom 28. September, eine Unternehmensplattform aufzubauen, die der bisherige MongoDB-CEO CJ Desai leiten soll. Sie soll einen Muse-Agenten, einen Business-Agenten und ein Programmierwerkzeug umfassen. Meta tritt damit stärker in Konkurrenz zu OpenAI und Anthropic um Ausgaben von Unternehmen für KI.

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Muse war zuletzt wegen Sicherheitsproblemen in der Kritik. Unter anderem hatte ein Nutzer berichtet, der Agent habe ohne seine Zustimmung einen Marketplace-Verkauf abgeschlossen und seine Adresse an einen Käufer weitergegeben.

(red)

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