Um Fahrzeugherstellern und Zulieferern die Erfassung ihres CO₂-Fußabdrucks zu erleichtern, bündeln T-Systems und IPOINT ihre Kompetenzen in einer gemeinsamen Lösung.
Kern des Angebots ist die Nachhaltigkeitssoftware von IPOINT, kombiniert mit dem Zugang zum Datenökosystem Catena-X über T-Systems. Catena-X gilt als branchenweite Dateninfrastruktur der Automobilindustrie, die einen sicheren und standardisierten Austausch von Informationen ermöglicht.
Durch die Verknüpfung von Produktdaten, Lieferanteninformationen und Emissionswerten können Unternehmen den CO₂-Fußabdruck einzelner Komponenten und kompletter Fahrzeuge entlang der gesamten Lieferkette erfassen – von der Rohstoffgewinnung bis zum fertigen Produkt.
Unterstützung bei regulatorischen Vorgaben
Ein wichtiger Treiber für solche Lösungen ist die europäische Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD). Große Unternehmen sind verpflichtet, umfassende Nachhaltigkeitsberichte vorzulegen.
Die kombinierte Lösung von T-Systems und IPOINT soll dabei helfen, die notwendigen Daten strukturiert zu erfassen, auszuwerten und revisionssicher aufzubereiten. Das reduziert manuellen Aufwand und schafft eine belastbare Grundlage für die Berichterstattung.
Mehr als nur Reporting
Neben der reinen Dokumentation steht die Analyse im Mittelpunkt. Durch die systematische Auswertung der erhobenen Daten erhalten Unternehmen Hinweise darauf, wo Emissionen besonders hoch sind oder Ressourcen ineffizient eingesetzt werden.
Damit wird die CO₂-Bilanz nicht nur zu einem Reporting-Instrument, sondern zu einem Steuerungswerkzeug für nachhaltigere Produktionsprozesse.
T-Systems bringt vor allem seine Erfahrung im Aufbau und Betrieb sicherer Datenräume ein. IPOINT steuert seine Expertise im Bereich Produktnachhaltigkeit und Umweltbewertung bei.
Gemeinsam entsteht eine Infrastruktur, die Transparenz in großem Maßstab ermöglichen soll – von der Primärdatenerfassung über die Analyse bis hin zur standardisierten CO₂-Berichterstattung.
Für die Automobilindustrie bedeutet das einen Schritt hin zu mehr Nachvollziehbarkeit in der Wertschöpfungskette. Angesichts wachsender regulatorischer Anforderungen und steigender Erwartungen von Investoren und Kunden wird eine belastbare Datengrundlage zunehmend zum Wettbewerbsfaktor.