Laut dem Arctic Wolf 2026 AI & Cybersecurity Trends Report nennen 38 Prozent der Führungskräfte in der DACH-Region Risiken rund um KI als größte Cybersecurity-Sorge.
Die Studie zeigt laut Arctic Wolf nicht, dass Unternehmen den Einsatz von KI einschränken wollen. Stattdessen verändert die neue Bedrohungslage die Anforderungen an ihren Einsatz: KI soll kontrollierbar sein, Large Language Models sollen ausdrücklich zugelassen werden, und Menschen sollen bei sicherheitsrelevanten Entscheidungen eingebunden bleiben. Dieselbe Haltung zeigt sich auch bei der Auswahl von Cybersecurity-Anbietern. Für 82 Prozent der Befragten stärkt ein Security Operations Center innerhalb Europas das Vertrauen in einen Anbieter. Christopher Fielder, Field CTO bei Arctic Wolf, erklärte dazu:
„Die Ergebnisse zeigen, dass Unternehmen KI nicht als Ersatz für menschliche Expertise betrachten, sondern als Werkzeug, das kontrolliert und verantwortungsvoll eingesetzt werden muss. Mit der zunehmenden Verbreitung von KI steigen auch die Erwartungen an Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Vertrauen.“
Christopher Fielder, Field CTO bei Arctic Wolf
Sicherheitsvorfälle wirken sich weiterhin auf den Geschäftsbetrieb aus
Fast jedes dritte Unternehmen in der DACH-Region, das von einer Sicherheitsverletzung betroffen war, berichtet laut Studie von Betriebsunterbrechungen über mehrere Wochen hinweg. Der Trend zu mehr Sorge um KI-Risiken zeigt sich laut Arctic Wolf auch international: Weltweit entwickeln sich Risiken rund um KI und LLMs zur größten Cybersecurity-Sorge von Unternehmen. Gleichzeitig erwarten Organisationen zunehmend KI-gestützte Sicherheitsfunktionen, stehen autonom handelnden KI-Systemen jedoch weiterhin zurückhaltend gegenüber und wollen kritische Entscheidungen nicht ohne menschliche Aufsicht treffen.
Für den Report befragte Arctic Wolf weltweit 1.350 IT- und Security-Entscheidungsträger. Die Ergebnisse aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden für die DACH-Auswertung gesondert analysiert.
(Arctic Wolf/red)