Content Innovation Cloud auf Microsoft Azure

Hyland und Microsoft bündeln Kräfte für KI-gestützte Unternehmensprozesse

Partnerschaft

Die Anforderungen an moderne KI-Anwendungen in Unternehmen verändern sich. Während leistungsfähige Sprachmodelle inzwischen breit verfügbar sind, rückt eine andere Frage zunehmend in den Mittelpunkt: Wie lassen sich Unternehmensdaten sicher, nachvollziehbar und effizient für künstliche Intelligenz nutzbar machen?

Vor diesem Hintergrund haben Hyland und Microsoft eine strategische Partnerschaft vereinbart, die den Einsatz von KI in Unternehmen beschleunigen soll.

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Kern der Zusammenarbeit ist die Bereitstellung der Hyland Content Innovation Cloud auf der Azure-Plattform von Microsoft. Dadurch sollen Unternehmen ihre Inhalte und Dokumente einfacher in KI-gestützte Geschäftsprozesse integrieren können.

Unternehmensinhalte als Grundlage für produktive KI

Viele Organisationen verfügen über große Mengen unstrukturierter Daten, die in Dokumenten, Akten, Formularen oder anderen Inhalten gespeichert sind. Genau diese Informationen spielen für den praktischen Einsatz von KI eine entscheidende Rolle.

Nach Angaben von Hyland soll die Integration in das Azure-Ökosystem dabei helfen, Unternehmensinhalte nicht nur zu verwalten, sondern auch gezielt für intelligente Anwendungen nutzbar zu machen. Ziel ist es, Informationen direkt in Geschäftsprozesse einzubinden und dadurch Entscheidungen sowie Arbeitsabläufe zu unterstützen.

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Besonders für stark regulierte Branchen gewinnt dieser Ansatz an Bedeutung. In Bereichen wie Gesundheitswesen, Finanzdienstleistungen, Versicherungen, Bildung oder öffentlicher Verwaltung müssen Unternehmen sicherstellen, dass Daten jederzeit nachvollziehbar, regelkonform und geschützt verarbeitet werden.

Von Pilotprojekten zur produktiven Nutzung

Viele Unternehmen befinden sich derzeit an einem Wendepunkt ihrer KI-Strategie. Nach ersten Testprojekten geht es zunehmend darum, künstliche Intelligenz in den regulären Betrieb zu überführen.

Die Partnerschaft zwischen Hyland und Microsoft soll genau diesen Schritt erleichtern. Statt isolierter KI-Anwendungen stehen künftig durchgängige Prozesse im Fokus, bei denen KI direkt auf relevante Unternehmensinformationen zugreifen kann. Dadurch sollen Arbeitsabläufe effizienter gestaltet und Entscheidungen auf einer fundierteren Datenbasis getroffen werden können.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf sogenannten agentengestützten Workflows. Hier übernehmen intelligente Systeme eigenständig einzelne Aufgaben innerhalb eines Geschäftsprozesses, bleiben dabei jedoch an definierte Regeln und Governance-Vorgaben gebunden.

Neben der technischen Integration planen beide Unternehmen auch eine engere Zusammenarbeit im Vertrieb. Durch gemeinsame Go-to-Market- und Co-Selling-Aktivitäten sollen Kunden schneller erreicht und KI-Projekte effizienter umgesetzt werden.

Im Mittelpunkt stehen vor allem Organisationen mit hohen Anforderungen an Compliance, Datenschutz und Datenresidenz. Dort gilt eine verlässliche Verwaltung von Inhalten häufig als Grundvoraussetzung für den erfolgreichen Einsatz von KI.

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Mehr Flexibilität durch Multicloud-Ansatz

Ein weiterer Aspekt der Kooperation betrifft die Wahl der Cloud-Infrastruktur. Unternehmen sollen ihre Hyland-Lösungen künftig flexibler an regulatorische und geografische Anforderungen anpassen können.

Durch die Nutzung von Microsoft Azure erhalten Kunden Zugriff auf eine globale Cloud-Infrastruktur, die den Betrieb in unterschiedlichen Regionen ermöglicht. Gleichzeitig bleiben Anforderungen an Datensouveränität, Performance und Compliance berücksichtigt.

Vereinfachte Beschaffung über den Microsoft Marketplace

Zusätzliche Vorteile versprechen sich beide Partner durch die Bereitstellung der Lösungen über den Microsoft Marketplace. Unternehmen können dadurch bestehende Azure-Verträge und Cloud-Budgets nutzen, um neue KI- und Content-Management-Lösungen einfacher zu beschaffen und einzuführen.

Damit sollen administrative Hürden reduziert und die Einführung neuer Technologien beschleunigt werden.

Mit der Partnerschaft reagieren Hyland und Microsoft auf die wachsende Nachfrage nach KI-Anwendungen, die nicht nur auf leistungsfähigen Modellen basieren, sondern auch auf vertrauenswürdigen Unternehmensdaten. Die Verbindung von Content-Management, Governance und Cloud-Infrastruktur soll Unternehmen dabei helfen, KI-Projekte kontrolliert zu skalieren und produktiv einzusetzen.

Damit rückt eine Entwicklung in den Vordergrund, die in vielen Unternehmen aktuell an Bedeutung gewinnt: Der Erfolg von KI hängt zunehmend weniger von der Technologie selbst ab, sondern davon, wie gut sie mit den vorhandenen Daten, Prozessen und Compliance-Anforderungen verbunden werden kann.

Pauline Dornig

Pauline

Dornig

Online-Redakteurin

IT Verlag GmbH

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