Hackerangriff auf EU-Parlament: Cybersecurity häufig nicht Priorität

Das EU-Parlament ist Ziel eines Hackerangriffs geworden. Ein Kommentar von Ian McShane, Vice President of Strategy bei Arctic Wolf.

Auch wenn der Angriff auf die Website des Europäischen Parlaments nur von kurzer Dauer war, zeigt er, dass sich nicht nur Privatunternehmen um die Sicherheit ihrer digitalen Systeme sorgen müssen. Kommentare mit Floskeln wie „ein ausgeklügelter Angriff“ und „die IT wehrt sich dagegen“ sind ein klarer Beweis dafür, dass es auf den höchsten Regierungsebenen nach wie vor ein tiefes Missverständnis der Cybersicherheit gibt. 

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Staatliche Einrichtungen sind nach wie vor ein attraktives Ziel für Angreifer: Laut des aktuellen Reports der European Union Agency for Cybersecurity waren 2021 24 % der Angriffe auf öffentliche Verwaltungen und Regierungsstellen gerichtet. Leider werden die Haushaltskürzungen dazu führen, dass sich Organisationen des öffentlichen Sektors in einer schwierigen Lage wiederfinden, wenn es um die Cybersicherheit geht und Teams nicht ausreichend ausgestattet und überfordert sind.

Um dieses Problem zu lösen, müssen Organisationen sowohl im öffentlichen als auch im privaten Raum die Belastung der unterbesetzten IT-Teams verringern. Cybersicherheit hat hier häufig nicht erste Priorität, sondern ist ein Thema, dass hinter den eigentlichen IT-Aufgaben der Teams hintenangestellt wird. Eine Möglichkeit, ihre Fähigkeiten und Sicherheitslage schnell zu verbessern, ist die Zusammenarbeit mit externen Fachleuten, die sowohl taktische, unmittelbare Verbesserungen als auch einen strategischen Plan zur langfristigen Verbesserung der Sicherheitslage in Bereichen wie Incident Response bieten können

Ian McShane

Arctic Wolf -

Vice President, Strategy

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