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Speicherpreise mehr als verdoppelt

Gartner: IT-Ausgaben 2027 bei 7,35 Billionen Dollar

Treiber ist KI-Infrastruktur: Die Ausgaben für Rechenzentrumssysteme sollen um 55,5 Prozent steigen. Speicherpreise haben sich mehr als verdoppelt.

Gartner: IT-Ausgaben 2027 bei 7,35 Billionen Dollar

Die weltweiten IT-Ausgaben werden 2027 nach einer Prognose des Marktforschungsunternehmens Gartner 7,35 Billionen US-Dollar erreichen. Das entspricht einem Plus von 15 Prozent gegenüber 2026 und wäre das erste Mal, dass die Ausgaben die Marke von 7 Billionen Dollar überschreiten. Für 2026 erwartet Gartner 6,39 Billionen Dollar, ein Wachstum von 14,5 Prozent. Vorgestellt wurde die Prognose auf der Gartner IT Symposium/Xpo in Orlando.

IT-Ausgaben: Rechenzentren wachsen am stärksten

Am stärksten steigen laut Gartner die Ausgaben für Rechenzentrumssysteme, nach einem Plus von 73,8 Prozent im Jahr 2026 um weitere 55,5 Prozent auf 1,37 Billionen Dollar im Jahr 2027. Für Infrastructure as a Service (IaaS) erwartet Gartner ein Wachstum von 25,7 Prozent auf 367 Milliarden Dollar, für Software von 14,6 Prozent auf 1,68 Billionen Dollar. Deutlich langsamer wachsen Endgeräte mit 8,1 Prozent auf 916 Milliarden Dollar, IT-Dienstleistungen mit 4,9 Prozent auf 1,63 Billionen Dollar und Kommunikationsdienste mit 2,9 Prozent auf 1,39 Billionen Dollar.

Die nächste Billion an Ausgabenwachstum entfällt laut Gartner vor allem auf KI-Infrastruktur und KI-Software, darunter für KI optimierte Server, KI-optimiertes IaaS und KI-Softwareplattformen. KI-Infrastruktur entwickle sich zugleich zu einer Anlageklasse, finanziert durch die Investitionen der Hyperscaler, privates Kapital und teils durch die Technologieanbieter selbst, sagte John-David Lovelock, Distinguished VP Analyst bei Gartner.

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Speicherpreise mehr als verdoppelt

Die Nachfrage nach Rechenzentrumssystemen hat die Preise für Speicher in den vergangenen zwölf Monaten mehr als verdoppelt. Die Kostensteigerungen setzen sich laut Gartner über die Lieferketten für Speichersysteme, Server, Netzwerktechnik, PCs und andere Geräte fort.

„Dieser ‚Memflation’-Effekt dürfte bis 2027 anhalten, bevor sich die Hardwarepreise stabilisieren.”
John-David Lovelock, Distinguished VP Analyst bei Gartner

Höhere Durchschnittspreise trieben zwar die Ausgaben, dämpften aber im gesamten Prognosezeitraum die Nachfrage der Endkunden.

Die Folgen zeigen sich bereits im Markt. Laut IDC sanken die weltweiten PC-Auslieferungen im dritten Quartal 2026 um 20,1 Prozent, laut Counterpoint Research die Smartphone-Auslieferungen um 20 Prozent. Gartner stützt seine Prognose auf die Analyse der Umsätze von mehr als tausend Anbietern aus allen Bereichen der IT.

(red)

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