Starburst hat eine zweijährige Partnerschaft mit dem Formel-1-Weltmeister von 2025, Lando Norris, vereinbart.
Im Mittelpunkt steht die globale Kampagne „Ask. Know. Go.“, mit der das Unternehmen den Zusammenhang zwischen schnellen Rennentscheidungen, verlässlichen Daten und dem Einsatz von Enterprise-KI verdeutlichen will.
Formel 1 als Beispiel für datengetriebene Entscheidungen
Im Motorsport müssen innerhalb kürzester Zeit zahlreiche Informationen bewertet werden. Fahrzeugdaten, Streckenbedingungen, Positionen der Konkurrenten und strategische Möglichkeiten fließen in Entscheidungen ein, bei denen nur wenig Zeit für eine Reaktion bleibt.
Starburst überträgt dieses Prinzip auf Unternehmen. Auch dort liegen relevante Informationen häufig über unterschiedliche Systeme, Rechenzentren und Cloud-Umgebungen verteilt. Für den Einsatz von KI entsteht dadurch die Herausforderung, diese Daten schnell verfügbar zu machen und gleichzeitig den notwendigen Kontext und die Kontrolle zu bewahren.
Lando Norris beschreibt seine Herangehensweise so: „Ich hinterfrage ständig, sammle Informationen und verschaffe mir ein klares Bild, bevor ich entscheide.“ Genau diese Verbindung von Vorbereitung, Daten und Handlungsgeschwindigkeit soll die Kampagne vermitteln.
Drei Schritte von der Frage zur Entscheidung
Das Konzept „Ask. Know. Go.“ strukturiert die Nutzung von Unternehmensdaten in drei Phasen.
Ask: Die richtigen Fragen stellen
Am Anfang steht die Frage. Im Rennsport kann es darum gehen, wie sich das Fahrzeug entwickelt, wo sich eine Überholmöglichkeit ergibt oder wann ein Strategiewechsel sinnvoll ist.
In Unternehmen entstehen ähnliche Fragen zu Kunden, Märkten, Geschäftsprozessen oder operativen Abläufen. Starburst will den direkten Zugriff auf verteilte Daten ermöglichen, sodass Anwender und KI-Systeme Informationen abfragen können, ohne Daten zunächst umfassend in ein zentrales System verschieben zu müssen.
Know: Antworten in den richtigen Kontext setzen
Eine schnelle Antwort allein reicht nicht aus. Sie muss auch auf vollständigen und verlässlichen Informationen basieren.
Starburst setzt deshalb auf einen Zugriff über verschiedene Datenquellen hinweg. Die Plattform soll Informationen aus unterschiedlichen Umgebungen zusammenführen und damit einen konsistenten Geschäftskontext für Analysen, KI-Modelle und Agenten schaffen.
Das ist insbesondere für Unternehmen relevant, deren Daten über Cloud-, On-Premises- und hybride Infrastrukturen verteilt sind.
Go: Erkenntnisse direkt nutzen
Auf die Analyse folgt die Handlung. Im Rennsport kann eine gewonnene Erkenntnis innerhalb weniger Sekunden zu einer veränderten Strategie führen. Unternehmen müssen ebenfalls in der Lage sein, aus Daten schnell konkrete Entscheidungen und Maßnahmen abzuleiten.
Starburst positioniert seine Plattform deshalb als Grundlage für schnelle Analysen und KI-Anwendungen, die auf verteilte Unternehmensdaten zugreifen können.
KI soll ohne umfassende Datenmigration arbeiten
Ein zentraler Ansatz von Starburst besteht darin, KI und Analytik direkt auf verteilten Daten auszuführen. Unternehmen sollen dadurch nicht gezwungen sein, sämtliche Informationen zunächst zu kopieren oder in eine gemeinsame Umgebung zu migrieren.
Die Plattform basiert unter anderem auf offenen Technologien wie Trino und Apache Iceberg. Darauf aufbauend will Starburst Anwendungsfälle wie dialogorientierte Analysen, KI-gestützte Suche, agentenbasierte Workflows und Business Intelligence unterstützen.
Für datenintensive Branchen kann dieser Ansatz insbesondere dann relevant sein, wenn große Datenbestände auf verschiedene Systeme verteilt sind und gleichzeitig hohe Anforderungen an Kontrolle und Governance bestehen.
Zusammenarbeit mit NVIDIA soll Analysen beschleunigen
Starburst arbeitet zudem mit NVIDIA an der Kombination des Starburst MCP Servers mit NVIDIA Vera. Ziel ist es, KI-gestützte Echtzeitanalysen auf föderierten Daten mit höherer Geschwindigkeit durchzuführen. Nach Angaben von Starburst zeigen erste Benchmarks eine bis zu sechsmal höhere Abfrageleistung im Produktionsmaßstab. Bei GPU-basierten Systemen soll außerdem ein drei- bis vierfach höherer Analyse-Durchsatz pro Dollar gegenüber reinen CPU-Systemen möglich sein.
Datenzugriff als Grundlage für Enterprise-KI
Justin Borgman, Gründer und CEO von Starburst, sieht eine direkte Verbindung zwischen dem Motorsport und der KI-Transformation in Unternehmen. „Lando Norris verkörpert das Zusammenspiel aus Vorbereitung, Daten und Entscheidungen in Sekundenbruchteilen“, sagt Borgman. Die Partnerschaft soll diese Idee über digitale Kanäle, soziale Netzwerke und Veranstaltungen transportieren. Norris fungiert dabei als Beispiel für einen Entscheidungsprozess, bei dem Informationen möglichst schnell erfasst, bewertet und in konkrete Handlungen umgesetzt werden.
Für Starburst steht dahinter eine zentrale These: Je besser Unternehmen auf ihre verteilten Daten zugreifen und deren Kontext verstehen können, desto schneller lassen sich KI-gestützte Erkenntnisse in Entscheidungen überführen. Die Kampagne „Ask. Know. Go.“ soll genau diesen Zusammenhang sichtbar machen.
(red/Starburst)