Eltern wollen Cyber-Sicherheit im Lehrplan

Eine Umfrage von McAfee zur sicheren Nutzung des Internets zeigt: Eltern wünschen sich eine bessere Aufklärung in Sachen Internetnutzung und Online-Sicherheit – besonders an Schulen.

36 Prozent der Befragten in Deutschland geben an, dass ihre Kinder das letzte Schuljahr aufgrund der Pandemie-bedingten Entwicklungen größtenteils via Fernunterricht bestreiten mussten. Nur zwölf Prozent von ihnen haben die Sache selbst in die Hand genommen und entsprechende Sicherheitstechnologien implementiert, um die digitalen Schulstunden und Hausaufgaben ihrer Kinder abzusichern. Dem gegenüber stehen 38 Prozent, die keine Maßnahmen getroffen haben, da sie sich nicht einem höheren Cyber-Risiko ausgesetzt sahen.

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Diese Wahrnehmung hat sich jedoch nun geändert: Eltern machen sich zunehmend Sorgen um die Online-Sicherheit ihrer Kinder. Die am meisten gefürchtetsten Cyber-Bedrohungen: Cyber-Mobbing (33 Prozent), illegale Inhalte (29 Prozent), das Teilen persönlicher Informationen (29 Prozent), Fehlinformationen (28 Prozent) und Scams (26 Prozent). Dies hat ebenfalls ein Umdenken bewirkt, was die Aufklärung zum Thema Cyber-Sicherheit betrifft: 35 Prozent der Eltern glauben, dass Schulen Cyber-Sicherheit in den Lehrplan aufnehmen und die Kinder dazu weiterbilden sollten.
 

Digital und sicher ins neue Schuljahr starten

In vielen Schulen gehört die Online-Sicherheit noch nicht zum Lehrplan dazu, was bedeutet, dass Eltern ihren Familien einen Großteil dieses Wissens selbst vermitteln müssen. Zu diesem Zweck hat McAfee einige Empfehlungen zusammengestellt, um Eltern und Kinder auf eine sichere Internet- und Gerätenutzung vorzubereiten:

Sind alle Geräte up to date? Zur Vorbereitung auf die Schule reicht es heute nicht mehr aus, fehlendes Lernmaterial zu beschaffen und den Schulranzen rechtzeitig zu packen. Stellen Sie sicher, dass sämtliche digitalen Geräte, die Ihre Kinder für die Schule oder die Hausaufgaben brauchen, auf dem neuesten Stand sind – einschließlich aktueller Updates und Sicherheitssoftware.
 
Sind Passwörter veraltet oder in Mehrfachgebrauch? Viele Schüler werden jene Tools auch weiterhin im Unterricht verwenden, die sie während des Fernunterrichts kennengelernt haben. Cyber-Kriminelle verbreiten Passwörter im Netz, weshalb eine regelmäßige Änderung sämtlicher Passwörter unabdingbar ist. Mit einem Password Manager können Sie ganz einfach starke Passwörter generieren, organisieren und verschlüsseln.
Ist der Internetzugang abgesichert? Nutzen Sie einen VPN, sobald Ihre Kinder vom Heimnetzwerk aus auf Online-Learning-Anwendungen oder -Services zugreifen. Mittels Verschlüsselung schützen Sie die Privatsphäre Ihrer Internetverbindung und stellen sich Cyber-Kriminellen in den Weg, die auf der Suche nach persönlichen Informationen wie Passwörtern oder Adressen sind.
 
Spielt persönliche Verantwortung eine große Rolle? Vor allem die Weitergabe von persönlichen Inhalten und Fehlinformationen bereiten Eltern Sorgen. Daher ist es wichtig, dass Sie Ihre Kinder auf die Verantwortung hinweisen, Daten wie Adressen, Telefonnummern oder Passwörter nicht achtlos im Netz preiszugeben. Klären Sie sie darüber hinaus über das Thema Fake News auf und zeigen Sie ihnen, wie man diese identifiziert. Ermutigen Sie Ihre Kinder dazu, Inhalte, auf die sie in sozialen Medien oder auf Videoplattformen stoßen, auf ihre Glaubwürdigkeit hin zu hinterfragen, bevor sie sich eine Meinung bilden.
 
Gehört Online-Sicherheit zum Alltag? Online-Sicherheit ist ein wichtiges Thema, über das Sie regelmäßig mit Ihrer Familie besprechen sollten. Zeigen Sie Ihren Kindern, wie sie Phishing-Mails und andere Scam-Versuche erkennen, was sie im Falle eines Sicherheitsvorfalls tun können und wie sie verantwortungsvoll im Internet surfen.

www.mcafee.com

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