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Diagnosedaten

Edge-Funktion „Fix an issue”: Überwachung im Hintergrund?

Microsoft erklärt, welche Daten der kommende KI-Assistent zur Fehlerbehebung in Edge erfasst. Die Erhebung setzt eine Zustimmung voraus.

Edge-Funktion „Fix an issue”: Überwachung im Hintergrund?
Bildquelle: cfalvarez /Shutterstock.com

Microsoft hat in einer FAQ zu verantwortungsvoller KI erläutert, welche Daten die kommende Funktion „Fix an issue” im Browser Edge erfasst. Mit der Funktion sollen Nutzer Probleme mit dem Browser per KI analysieren und beheben lassen. Entdeckt hatte sie zuerst der Nutzer Leopeva64 auf X, der regelmäßig über Neuerungen in Browsern berichtet.

Daten nur nach Start und Zustimmung

Laut Microsoft kann Edge optionale Diagnosedaten sowie Informationen zum aktuellen Stand der Browsereinstellungen erfassen. Das geschieht nur, wenn Nutzer die Fehlerbehebung selbst starten und der Datenerhebung zustimmen. Ohne Zustimmung erfasst Edge diese optionalen Daten nicht. Microsoft beschreibt die Funktion als vom Nutzer ausgelöste Fehlerbehebung und nicht als Überwachung im Hintergrund.

Die Datenerhebung lässt sich zudem unter Einstellungen > Copilot und KI abschalten. Dort erläutert Microsoft nach eigenen Angaben, wann und wofür die Daten verwendet werden.

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Antworten können fehlerhaft sein

Microsoft räumt ein, dass die KI-generierten Antworten gelegentlich ungenaue oder unvollständige Hinweise liefern können. Vor der Einführung habe das Unternehmen die Funktion unter anderem auf irreführende Antworten, Fehlerszenarien und Datenschutzrisiken beim Umgang mit Daten geprüft. Wann „Fix an issue” allgemein verfügbar wird, hat Microsoft nicht mitgeteilt.

Zuletzt hatte Microsoft weitere KI-Funktionen in Windows und Edge integriert. Mit Windows 11 26H2 werden einige davon standardmäßig aktiviert. Wer sie unter Windows 11 Pro abschalten kann, hängt laut Berichten von der jeweiligen Funktion ab.

(red)

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