Private Smartphones verlieren an Bedeutung

Diensthandys werden zum Standard

Diensthandy

Immer mehr Beschäftigte in Deutschland erhalten laut Bitkom für die Arbeit ein Diensthandy.

Laut einer aktuellen Bitkom-Umfrage unter 1.006 Personen ab 16 Jahren, darunter 495, die beruflich mobil telefonieren, haben inzwischen 56 Prozent Zugriff auf ein vom Arbeitgeber bereitgestelltes Gerät. Vor drei Jahren lag dieser Wert noch bei 46 Prozent. Dabei nutzen 53 Prozent das Gerät ausschließlich selbst, während 3 Prozent ein Handy mit Kolleginnen oder Kollegen teilen.

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Deutlicher Rückgang bei privater Nutzung

Die Nutzung privater Smartphones für berufliche Zwecke nimmt gleichzeitig ab. Während 2023 noch 36 Prozent ihr eigenes Gerät im Job einsetzten, sind es aktuell nur noch 26 Prozent. „Das Diensthandy gehört für viele Beschäftigte inzwischen zur Arbeitsausstattung. Unternehmen setzen damit stärker auf eine klare Trennung von beruflicher und privater Nutzung“, erklärt Dr. Bernhard Rohleder. „Gerade bei Smartphones ist es sinnvoll, wenn Unternehmen Geräte zentral bereitstellen, verwalten und mit Updates versorgen können.“

Private Nutzung von Diensthandys üblich

Wer ein Diensthandy bekommt, darf es meist auch privat einsetzen. 93 Prozent der Befragten, denen ein Gerät zur Verfügung gestellt wird, haben diese Erlaubnis, verglichen mit 88 Prozent im Jahr 2023. Nur 3 Prozent dürfen ihr Diensthandy ausschließlich beruflich nutzen. Von den erlaubten Nutzern verwenden 88 Prozent das Gerät tatsächlich auch privat – vor drei Jahren waren es noch 78 Prozent. Lediglich 9 Prozent verzichten trotz Genehmigung auf die private Nutzung.

Rohleder betont: „Wenn ein Diensthandy auch privat genutzt werden darf, sollten Unternehmen klare und transparente Regeln festlegen, etwa zu Erreichbarkeit, Kosten, Datenschutz, IT-Sicherheit und Support. Wo berufliche und private Kommunikation auf einem Gerät zusammenlaufen, braucht es verlässliche Nutzungsvereinbarungen für beide Seiten.“

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Diensthandys sind mittlerweile ein selbstverständlicher Bestandteil der Arbeitsausstattung, während die private Nutzung eigener Geräte im beruflichen Kontext zunehmend zurückgeht. Unternehmen profitieren dadurch von besserer Kontrolle, Sicherheit und effizienter Verwaltung mobiler Geräte.

Pauline Dornig

Pauline

Dornig

Online-Redakteurin

IT Verlag GmbH

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