Kommentar zum Data Privacy Day 2022

Der Datenschutz in Europa

Anlässlich des Data Privacy Day am kommenden Freitag (28.01.2022), teilt John Smith, EMEA CTO bei Veracode, einige Gedanken zum Thema Datenschutz in Europa.

Er geht dabei neben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) auch auf das Thema Data Residency ein. Außerdem unterstreicht er, wie wichtig Software-Sicherheit für Unternehmen ist und welche Vorkehrungen sie treffen können, um sich in Zeiten von Open-Source vor Hacker-Angriffen zu schützen.

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John Smith, EMEA CTO Veracode:

„Der Datenschutz wird für Unternehmen in Europa immer wichtiger, denn mit dem Inkrafttreten von Vorschriften und Compliance-Maßnahmen wie der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und Schrems II drohen den Unternehmen Kosten in Millionenhöhe, wenn sie diese nicht einhalten. So haben die europäischen Datenaufsichtsbehörden im Jahr 2021 Geldbußen in Höhe von 1,1 Milliarden Euro in Bezug auf die DSGVO verhängt – ein enormer Anstieg von 585 % im Vergleich zu 2020.

Immer mehr Unternehmen verlangen, dass ihre Daten in der EU verbleiben, wenn sie das Anwendungs-Scanning durchlaufen. Unsere europäische Instanz, “European Region”, ermöglicht dies, da sie Kunden eine EU-Data Residency bietet. Letztendlich werden alle Anbieter von Cloud-basierten Lösungen Dateninstanzen einrichten müssen, um die Kunden bei der Sicherung ihrer Daten zu unterstützen.

Es ist außerdem wichtig, dass Unternehmen ihre Software-Sicherheit verbessern, um sensible Daten vor Hackern zu schützen. Mit der zunehmenden Verbreitung von Open Source steigt auch das systemische Risiko in der Software-Supply-Chain. Da immer mehr Entwickler auf Open Source zurückgreifen, haben wir einen Punkt erreicht, an dem ein größeres Risiko von Open Source ausgeht als von dem eigens erstellten Code eines Entwicklers. Daher ist es wichtiger denn je, dass Unternehmen die Sicherheit in der Softwareentwicklung nach links verlagern, Entwickler durch Schulungen zu Best Practices in der sicheren Kodierung befähigen und ihnen Werkzeuge zur Verfügung stellen, um Schwachstellen in ihrer Software zu finden und zu beheben.”

www.veracode.com
 

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