Apple behebt mit neuen Updates für macOS und iOS zahlreiche Schwachstellen – vor allem in der Browser-Engine WebKit.
Apple hat eine Reihe neuer Sicherheitsupdates für macOS, iOS und iPadOS veröffentlicht. Die Aktualisierungen schließen eine Vielzahl von Schwachstellen, von denen der Großteil die Browser-Engine WebKit betrifft. Bei einer erfolgreichen Ausnutzung der Lücken könnten Angreifer Safari-Abstürze oder Speicherfehler hervorrufen, sensible Daten abgreifen, die Browser-Sandbox überwinden oder Schadcode ausführen.
Die Apple-Updates im Überblick
Die neuen Versionen decken sowohl aktuelle als auch ältere Betriebssystem-Generationen ab:
- macOS Tahoe 26.6.2: Behebt 28 Sicherheitslücken, darunter 21 in WebKit sowie weitere Schwachstellen in den Komponenten Audio, ImageIO, IOGPUFamily und im Kernel.
- iOS 26.6.1 & iPadOS 26.6.1: Enthalten Patches für dieselben 28 Lücken sowie Korrekturen für ein Problem in den Telefonie-Funktionen, über das Angreifer die IPSec-Authentifizierung umgehen und Netzwerkverkehr abfangen konnten.
- iOS 18.7.10 & iPadOS 18.7.10: Beseitigen für ältere Geräte über 120 Fehler, darunter mehr als 40 in WebKit sowie 18 Lücken im Systemkernel.
Empfehlung zur schnellen Aktualisierung
Apple liegen nach eigenen Angaben bisher keine Berichte darüber vor, dass die Schwachstellen bereits aktiv für Angriffe ausgenutzt werden. Dennoch wird allen Anwenderinnen und Anwendern dringend geraten, die Sicherheitsupdates baldmöglichst zu installieren, um die Geräte vor potenziellen Angriffen zu schützen.
(red)