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Smartwatch

Bild: Twin Design / Shutterstock.com

In Zeiten von smarten Mobiltelefonen, handlichen Tablets und einer sprachgesteuerten künstlichen Intelligenz im eigenen Wohnzimmer verwundert es eigentlich nur wenig, dass sich auch die sogenannten Smartwatches nicht nur hierzulande stetig wachsender Beliebtheit erfreuen. 

Die überaus intelligenten Zeitmesser für das Handgelenk machen ihrem Namen alle Ehre, denn sie bieten zahlreiche praktische Features, die nicht selten sogar den Funktionsumfang des einen oder anderen Smartphones in den Schatten stellen. Aber was können diese Smartwatches denn eigentlich genau? Lohnt sich das Gadget auch für jemanden, der bereits ein Smartphone besitzt? Und welche Vor- und Nachteile bieten die Smartwatches darüber hinaus noch?

Wer heutzutage etwas genauer auf die Handgelenke anderer Menschen achtet, könnte glatt den Eindruck gewinnen, dass mindestens fast jeder Dritte eine dieser sogenannten Smartwatches trägt. Der Siegeszug dieser schlauen Uhren kommt aber auch nicht von ungefähr, denn ähnlich wie die Smartphones – deren Erfolgsstory übrigens bereits schon vor sage und schreibe 25 Jahren begann – bieten auch die cleveren Chronometer zahlreiche überaus nützliche und praktische Funktionen, die den Alltag zum Teil deutlich vereinfachen können. Doch bevor wir einen etwas genaueren Blick auf die Vor- und Nachteile der verschiedenen Smartwatch-Modelle und deren technische Details werfen, widmen wir uns im ersten Schritt der Frage, was eine Smartwatch eigentlich genau ist, was sie kann und für wen sich so ein Gadget überhaupt eignet.

 

Die Smartwatch: Was ist das eigentlich und wer braucht sowas?

Zuerst gilt es die Frage zu beantworten, um was es sich bei diesem technischen Wunderwerk denn eigentlich genau handelt. Eine Smartwatch ist einfach gesagt eine intelligente (Armband-)Uhr, die nicht nur die Zeit anzeigen kann, sondern einen ähnlichen Funktionsumfang wie ein modernes Smartphone bietet. Die meisten Modelle verfügen über einen speziellen Slot für SIM-Karten, Bluetooth und WLAN, sodass man auch unterwegs zu jeder Zeit mobil erreichbar ist. Darüber hinaus fungieren die schlauen Uhren auf Wunsch als MP3-Player oder als digitaler Fitnesscoach – und es lassen sich bei Bedarf auch noch viele weitere Apps aus dem Google Play Store beziehungsweise aus dem Apple App Store herunterladen. Gut zu wissen: Bei einigen dieser Apps kann es vorkommen, dass die Smartwatch gewisse technische Spezifikationen erfüllen oder in Verbindung mit einem Smartphone genutzt werden muss.

Zudem können beispielsweise WhatsApp-Nachrichten, SMS oder auch E-Mails im Handumdrehen gelesen und verschickt werden, ohne das man dafür zwangsläufig auf ein Smartphone angewiesen ist. Wer jedoch trotzdem nicht auf das Handy verzichten möchte, kann die Smartwatch dazu nutzen, um das Mobiltelefon und sämtliche Funktionen, wie zum Beispiel die integrierte Kamera, einfach und unkompliziert direkt vom Handgelenk aus zu steuern. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Smartwatch eine Art digitaler Assistent ist, der vieles vereinfacht und der in den meisten Fällen praktischerweise auch noch gut aussieht. Die kleinen technischen Wunderwerke bieten also scheinbar viele Vorzüge, aber wie sieht es denn eigentlich mit den Nachteilen aus?

 

Das sind die Vor- und Nachteile einer Smartwatch

Bevor man sich über den Kauf einer Smartwatch Gedanken macht, sollte man sich auf jeden Fall über das Pro und Contra der digitalen Zeitmesser informieren. Aus diesem Grund beschäftigen wir uns im nun folgenden Text etwas genauer mit den interessantesten Vor- und den Nachteilen einer Smartwatch.

Die Vorteile einer Smartwatch

  • Kontakt-/Bargeldlos bezahlen: Mit einer Smartwatch gehört das umständliche Bezahlen an der Kasse der Vergangenheit an, da viele Modelle mit der notwendigen Mobile-Payment-Technik (und einem NFC-Chip) ausgestattet sind. Gut zu wissen: NFC ist die Abkürzung für Near Field Communication, wodurch der drahtlose Austausch von Daten über eine kurze Distanz (beispielsweise zum Bezahlen) ermöglicht wird.
  • Fernsteuerung: Smartwatches bieten (je nach Modell und Funktionsumfang) die Möglichkeit, nicht nur das Handy, sondern auch weitere technische Gadgets wie beispielsweise die Smart Home-Anlage direkt vom Handgelenk aus fernzusteuern.
  • Verlässlicher Navigator: Natürlich eignet sich so eine Smartwatch auch für Outdoor-Enthusiasten, die häufig draußen unterwegs sind und dabei nicht vom Weg abkommen möchten. Und da die meisten Smartwatches mittlerweile über eine eingebaute GPS-Funktion verfügen, kann man sich auch ohne Handy und Co. bequem zum gewünschten Ziel navigieren lassen.
  • Digitaler Fitnesstrainer: Wer auf die Gesundheit achten und mehr über seinen aktuellen Fitness- und Gesundheitsstatus wissen möchte, kann die Smartwatch auch als praktischen und hilfreichen Assistenten nutzen – zum Beispiel als Schrittzähler, Herzfrequenzmesser oder sogar als Gedächtnisstütze für Diabetespatienten.
  • Mehr Sicherheit für den Nachwuchs: Mittlerweile gibt es auch spezielle Smartwatches, die extra für Kinder entwickelt wurden. Diese Modelle verfügen beispielsweise über eine Ortungs- und SOS-Funktion, was die Sicherheit der Kids deutlich erhöht. Und im Vergleich zum Handy geht eine Smartwatch auch deutlich seltener verloren.

Die (potentiellen) Nachteile einer Smartwatch

  • Datensicherheit: Nicht zuletzt aufgrund der fehlenden Authentifizierungsmöglichkeiten sind die persönlichen Daten für nahezu jeden einsehbar, der die Smartwatch in die Finger bekommt. Wer die Uhr beispielsweise beim Sport ablegt, sollte sie also vorher am besten direkt ausschalten.
  • Teilweise recht schwierig zu bedienen: Da das Display einer Smartwatch verständlicherweise recht klein ist, hapert es manchmal mit der Bedienbarkeit. So kann es gerade bei der Texteingabe umständlich und kompliziert werden.
  • Die Akkulaufzeit: Auch wenn die Hersteller an immer leistungsstärkeren Akkus arbeiten, hält sich die Laufzeit trotzdem noch in überschaubaren Grenzen. So kann es sogar vorkommen – je nachdem wie intensiv man den intelligenten Chronometer nutzt – dass man die Smartwatch jeden Abend aufladen muss. Hier gibt es also noch Optimierungsbedarf.
  • Nicht komplett unabhängig vom Smartphone: Obwohl die Smartwatches viele verschiedene Funktionen bieten, sind sie hauptsächlich als Ergänzung zum Smartphone gedacht. Daher ist es bei einigen Modellen unabdingbar, sie mit dem Handy zu verbinden, um sämtliche Features in vollem Umfang nutzen zu können.
  • Probleme bei der Sprachsteuerung: Auch bei der Spracherkennung kann es hin und wieder zu Komplikationen kommen, vor allem in einer lauten Umgebung. In diesem Fall ist man dann von einer manuelle Eingabe abhängig, die – wie bereits erwähnt – nicht immer ganz unkompliziert ist.

 


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