Anzeige

Facebook

Quelle: pixinoo / Shutterstock.com

Facebook wehrt sich gegen Kritik, die Nutzer nicht genug vor Fake News, Hass-Postings und andere schädliche Inhalten zu schützen. Dem US-Konzern zufolge wurden in den vergangenen fünf Jahren über 13 Mrd. Dollar (rund 11,1 Mrd. Euro) in Schulungen für Mitarbeiter und die Weiterentwicklung der Kontrollsysteme investiert, um diese Probleme anzugehen.

40.000 Personen sollen mittlerweile für Sicherheits-Checks zuständig sein, das sind viermal so viel wie 2016.

Reaktion auf WSJ-Artikelserie

"Die Art und Weise, wie Technologieunternehmen mit derart komplexen Problemen umgehen, wird gerade sehr genau geprüft. Oft passiert das, ohne den wichtigen Kontext zu kennen", stellt Nick Clegg, Vice President Global Affairs bei Facebook, in einem Twitter-Posting klar. Darin reagiert der ehemalige britische stellvertretende Premierminister direkt auf eine Artikelserie im "Wall Street Journal" (WSJ), in der seinem aktuellen Arbeitgeber unter anderem vorgeworfen wird, nicht genug gegen die Verbreitung von Hass und Falschinformationen auf der eigenen Plattform zu unternehmen.

"Wir sind uns der Verantwortung, die mit dem Betrieb einer globalen Plattform einhergeht, durchaus bewusst. Wir nehmen diese Dinge sehr ernst und haben keine Angst vor Kritik", betont Clegg. Die WSJ-Serie werfe ernste und komplexe Probleme auf. "Es ist absolut legitim, dass Facebook zur Rechenschaft gezogen wird. Aber diese Serie enthält absichtliche Fehlcharakterisierungen dessen, was wir zu tun versuchen, und unterstellt unserer Führung und unseren Mitarbeitern falsche Motive", so Clegg.

Interne Studien und Dokumente

Wenn es um problematische Themen wie die Verbreitung von Fake-News, Rassismus, Antisemitismus, Sexismus oder jugendgefährdende Inhalte geht, muss sich Facebook in letzter Zeit besonders viel Kritik anhören. Die Artikelserie des WSJ geht mit dem Social-Media-Primus dabei besonders hart ins Gericht. Sie wirft dem Online-Portal vor über viele Probleme sehr genau Bescheid zu wissen, aber dennoch untätig zu bleiben.

Dabei wird in den Artikeln etwa auch auf interne Facebook-Studien und -Dokumente verwiesen, die zum Beispiel eindeutig aufzeigen, dass eine Änderung der Kontrollsoftware im Jahr 2018 zu einer stärkeren Befeuerung von politischer Gewalt geführt hat. Laut WSJ weiß die Führung des Unternehmens zudem sehr genau, dass das Foto-Sharing-Tool seiner Tochter Instagram die geistige Gesundheit von Teenager-Mädchen schädigen kann.

www.pressetext.com
 


Weitere Artikel

Cybercrime

Cyberattacke auf IT-Dienstleister der Landeshauptstadt Schwerin

Update Mo, 18.10.2021, 16:42 UhrWieder mehr Dienstleistungen der Greifswalder Verwaltung verfügbar.
Android

Heimliches Datensammeln auf Android belegt

Googles mobiles Betriebssystem Android sammelt eifrig Daten seiner Besitzer und teilt diese sogar mit anderen Unternehmen wie Microsoft, LinkedIn und Facebook - insbesondere bei den europäischen Geräten von Samsung, Xiaomi, Huawei und Realme ist dies der…
Cybersecurity

Zscaler tritt der CrowdStrike CrowdXDR Alliance bei

Zscaler erweitert die Integrationen mit CrowdStrike. Durch eine der Integrationen kann Zscaler ZIA™ die Bewertung der Geräte durch CrowdStrike Falcon ZTA (Zero Trust Assessment) für die Konfiguration von Zugriffsrichtlinien nutzen.
Authentifizierung

Kundenauthentifizierung braucht innovative Lösungen

Im Rahmen der IT-Security-Messe it-sa 2021 wurde die neue Studie „CIAM 2022“ im Auftrag vom Identitätsanbieter Auth0 in Zusammenarbeit mit IDG Research Services vorgestellt. Auth0 fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen.
Cyberattack

Firmen sehen steigende Gefahr durch Cyberattacken

Die Sorge deutscher Firmen vor Cyberangriffen und Datenklau wächst. Jedes dritte Unternehmen geht davon aus, dass das Risiko in der Corona-Pandemie zugenommen hat, in der die Arbeitswelt digitaler geworden ist, wie aus einer am Montag veröffentlichten Studie…
Schloss

Unternehmen nehmen Cyber-Risiko zu lax

Die Mehrheit der Unternehmen hat die Cyber-Risiken durch Drittanbieter nicht im Griff - Risiken, die durch die Komplexität ihrer Geschäftsbeziehungen und Lieferantennetzwerke verschleiert werden.

Anzeige

Jetzt die smarten News aus der IT-Welt abonnieren! 💌

Mit Klick auf den Button "Zum Newsletter anmelden" stimme ich der Datenschutzerklärung zu.