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E-Commerce

Die Einkaufsgewohnheiten der Menschen in Deutschland haben sich in der Pandemie spürbar verändert. Nach einer Studie des Marktforschungsunternehmens NielsenIQ gehen Verbraucher auch eineinhalb Jahr nach dem Beginn der Pandemie weiterhin seltener als früher in Supermärkte und zu Discountern.

Dafür fallen aber die Einkäufe meist größer aus. «Die Menschen haben das Bedürfnis, ihre Einkäufe zu reduzieren, das galt im ersten und im zweiten Lockdown und es gilt noch immer», beobachtet NielsenIQ-Experte Thomas Montiel Castro. Der Trend gehe dahin, seltener einzukaufen und dann möglichst alles auf einen Schlag zu erledigen. Gewinner sind dabei nach Angaben der Marktforscher aber nicht die großen SB-Warenhäuser oder die Discounter, wo die deutschen Verbraucherinnen und Verbraucher in der Vergangenheit meist ihre Großeinkäufe erledigten, sondern die klassischen mittelgroßen Supermärkte wie Rewe oder Edeka. Der Marktforscher ist überzeugt, dass dieser Trend auch nach dem Ende der Pandemie anhalten wird.

Zu den Gewinnern in der Pandemie gehört auch der E-Commerce. Die Konsumgüterumsätze im Internet stiegen 2020 Nielsen zufolge um 34 Prozent. Dennoch spielt der Onlinehandel bei Lebensmitteln, Tierfutter und anderen Konsumgütern in Deutschland auch weiterhin längst nicht so eine große Rolle wie in andere europäischen Ländern. Während in Deutschland der Marktanteil des E-Commerce bei Konsumgütern NielsenIQ zufolge aktuell gerade einmal 1,2 Prozent erreicht, liegt er in Frankreich bei 10,2 und in Großbritannien bei 11,9 Prozent.

dpa


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