Anzeige

eSim

Moderne eSIM-Technologie katapuliert klassische SIM-Karten auf ein neues Level. Giesecke+Devrient (G+D) erläutert, warum das eine gute Nachricht für die Nutzer ist.

Immer mehr Hersteller von Smartphones, Tablets oder Smartwatches statten ihre Geräte mit so genannter eSIM-Technologie aus. Das „e“ steht dabei für „embedded“ und beschreibt damit schon recht genau, worum es geht. In den Geräten befinden sich fest verbaute Chips, auf die sich die Profile von Mobilfunkbetreibern über WLAN oder das Mobilfunknetz herunterladen lassen.

Diese neue Technologie bietet im Vergleich mit der klassischen SIM-Karte zahlreiche Vorteile. G+D erläutert die wichtigsten davon. eSIM ist:

  • einfacher. Wenn die Nutzer einen neuen Mobilfunkvertrag abschließen oder den Anbieter wechseln, müssen sie nicht länger mit den kleinen Plastikkarten hantieren und benötigen auch kein spezielles Werkzeug mehr für das Einlegen und Herausnehmen. Gedanken über die unterschiedlichen Formate der SIM-Karten brauchen sie sich auch nicht mehr zu machen.
     
  • schneller. Die Nutzer können ihre Mobilfunkverträge komplett digital mit dem eigenen Endgerät aktivieren – etwa, indem sie mit ihrem Handy einen QR-Code aus einem Kundenportal abscannen. Der Gang zum Service Point ist hinfällig und sie müssen auch nicht warten, bis ihnen eine SIM-Karte per Post zugeschickt wird. Binnen kürzester Zeit können sie mit dem Telefonieren und Surfen loslegen.
     
  • flexibler. Mit klassischen SIM-Karten lässt sich lediglich ein einziger Mobilfunkvertrag nutzen. Durch eSIMs können die Nutzer dagegen mehrere, miteinander korrespondierende Verträge mit Netzbetreibern installieren und beliebig wechseln. Auch die Verwendung mehrerer Telefonnummern ist möglich – etwa einer privaten und einer beruflichen.
     
  • reisefreundlicher. Bei Reisen ins Ausland zahlt sich die Flexibilität von eSIM ganz besonders aus. Geschäftsreisende oder Urlauber haben die Möglichkeit, einfach zusätzlich einen lokalen Mobilfunkanbieter zum Telefonieren und Surfen vor Ort zu aktivieren. Oder sie schließen einen Vertrag mit einem Anbieter ab, der weltweit günstige Tarife bietet. Horrende Roaming-Gebühren gehören dann der Vergangenheit an.
     
  • nachhaltiger. Nicht zuletzt ist eSIM-Technologie besser für die Umwelt. Da der Chip, der die eSIM-Daten empfängt, direkt im Gerät eingebaut ist, müssen nicht länger Plastikrahmen produziert werden, in denen die SIM-Karten stecken. Meistens wandern diese Rahmen jedes Mal in den Müll, wenn eine neue SIM-Karte gekauft wird. Es braucht kein Papier mehr für den Postversand von SIM-Karten und auch der CO2-intensive Transport zu den Nutzern entfällt.

„Im Moment sehen wir ein sehr starkes Wachstum von eSIM im Consumer-Bereich. Mit der Verfügbarkeit von immer mehr 5G-Netzen wird sich dieser Trend auch auf dem industriellen Sektor fortsetzen“, sagt Steffen Frenck, Head of Strategy & Marketing bei G+D. „Der Grund dafür ist, dass eSIMs unschlagbare Vorteile bieten. Sie sind genauso sicher wie klassische SIM-Karten, machen es dem Nutzer aber deutlich leichter, Mobilfunkverträge zu aktivieren, zu wechseln und miteinander zu kombinieren. Und es steht fest, dass sie der nachhaltigere Weg zu einem sicheren und standardkonformen Mobilfunknetzzugang sind.“

www.gi-de.com
 


Weitere Artikel

Christine Regitz zur Präsidentin der Gesellschaft für Informatik gewählt

Ab 2022 wird Christine Regitz (SAP SE) als erste Präsidentin in der mehr als 50-jährigen Geschichte der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) für die Mitglieder der größten Informatik-Fachgesellschaft im deutschsprachigen Raum sprechen.
Smartphone Kalender

Termine: Deutsche setzen 2022 auf Smartphone und Papier

Viele Deutsche werden ihre Termine 2022 zweigleisig planen. Ein Drittel nutzt sowohl das Smartphone als auch den klassischen Papierkalender. Je ein Viertel lehnt die doppelte Buchführung ab und entscheidet sich für eine der beiden Varianten.
Internet Schnecke

Lahmes Internet? Bundesnetzagentur legt Regeln für Minderungsrecht fest

Die Bundesnetzagentur hat Regeln festgelegt, auf deren Basis Verbraucher bei schlechtem Festnetz-Internet ihre Monatszahlungen kürzen dürfen.
Hacker

Jeder zweite Deutsche fürchtet sich vor Identitätsdiebstahl

Laut des Unisys Security Index 2021 fürchtet sich knapp jeder zweite Deutsche vor Identitätsdiebstahl (47 Prozent). Internetviren und Hackerangriffe rufen bei 41 Prozent der Befragten ebenfalls Sicherheitsbedenken hervor.
Corona Phishing

Cyberkriminelle nutzen Omikron-Variante als Phishing-Köder

Die Sicherheitsexperten von Proofpoint haben erneut eine Zunahme von digitalen Attacken via E-Mail festgestellt, bei denen Cyberkriminelle neueste Entwicklungen rund um das Corona-Virus als thematische Köder für digitale Angriffe verwenden, darunter…

Anzeige

Jetzt die smarten News aus der IT-Welt abonnieren! 💌

Mit Klick auf den Button "Zum Newsletter anmelden" stimme ich der Datenschutzerklärung zu.