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Radio Smartphone

Der Anteil der Smartphone- und Tablet-Besitzer, die Musik aus dem Internet herunterladen, liegt bei 72 Prozent, wie die Umfrage "TechSurvey 2021" zum Online-Radio- und Musikkonsum von Jacobs Media zeigt.

Der Trend: Je jünger die Nutzer sind, desto stärker nehmen sie auch das digitale Angebot in Anspruch. In der Generation Z (bis 25 Jahre) sind es 90 Prozent, bei den Ältesten nur noch 55 Prozent.

Zahl der Nutzer steigt

Bei der Nutzung des US-Rundfunks dominieren die regionalen Stationen, die Jacobs Media als P1-Stationen bezeichnet. 53 Prozent greifen darauf zu. Es folgen YouTube, Pandora und Spotify. 19 Prozent der Befragten geben an, ihren Lieblingssender häufig über eine mobile App zu hören. Das sind drei Prozentpunkte mehr als bei der Umfrage vor einem Jahr. Die klaren Spitzenreiter sind Gen X (45 bis 55 Jahre alt), Millennials (30 bis 40 Jahre alt) und Gen Z.

Rund 60 Prozent der Besitzer von Mobilgeräten wissen, dass ihre P1-Station über eine App verfügt und mehr als jeder Dritte hat diese heruntergeladen. Auch diese Zahl ist im Laufe der Zeit gestiegen. Allein 2021 lag das Plus bei elf Prozentpunkten, verglichen mit dem Vorjahr. Laut der Umfrage bewerten 58 Prozent derjenigen, die die App ihrer P1-Station heruntergeladen haben, deren Qualität als ausgezeichnet, während 32 Prozent sich für ein "gut" entschieden.

Jüngere Nutzer wählerisch

Während die Akzeptanz- und Nutzungsraten für neue Technologien fast immer jüngere Bevölkerungsgruppen begünstigen, scheinen die Bewertungszahlen in die entgegengesetzte Richtung zu gehen. Nur 50 Prozent der Befragten der Generation Z bewerten ihre P1-Stationen als ausgezeichnet, das sind zehn Punkte weniger als bei der ältesten Gruppe.

Jacobs Media erklärt das so: Jüngere Nutzer seien normalerweise technisch versierter und könnten ihre P1-App mit vielen anderen vergleichen. Es könne länger dauern, um sie zu beeindrucken. Die Angehörigen der ältesten Generation seien in der Regel keine Power-User neuer Technologien. Sie würden sich einfach freuen, wenn sie die Möglichkeit hätten, den Sender aus ihrer Heimatstadt einfach auf ihrem Mobilgerät empfangen zu können.

www.pressetext.com


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