Anzeige

Anzeige

Vertrauen

Das Vertrauen in die Technologieriesen Google, Apple, Facebook und Co in den USA schwindet. Laut einer Umfrage unter 6.351 Menschen in den Vereinigten Staaten von "The Kim Komando Show", einer Sendung im US-Rundfunk, vertrauen 86 Prozent den Internet-Unternehmen nicht mehr.

Die Umfrage unterstreicht die wachsende Besorgnis über deren Einfluss auf Politik und Gesellschaft.

Geheimes Ausspionieren

82,73 Prozent der Befragten glauben, dass intelligente Lautsprecher dauerhaft verfolgen, was sie sagen, und nicht nur dann, wenn diese gewollt aktiviert werden. Fast 60 Prozent befürchten, dass das eigene Smartphone private Aktivitäten ausspioniert und Werbung zu den Themen schaltet, über die gerade gesprochen wurde. 84 Prozent glauben, dass zielgerichtete Anzeigen, die auf dem Browser-Verlauf basieren, invasiv sind. Auch wird vermutet, dass die Firmen zu viel Einfluss auf die Politik haben. Bei Facebook und Twitter sind es sogar jeweils 92 Prozent.

67 Prozent der Facebook-Nutzer wären bereit, ihr Konto zu löschen, wenn sie sicher wüssten, dass die Social-Media-Plattform alles verfolgt, ihre Daten verkauft und sie nicht kontrollieren können, was auf der Website gepostet wird. 92 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Google zu viele Informationen über ihr Privatleben hat.

Persönliche Daten als Ware

"Seit dem Ausbruch von COVID-19 sind Internet-Unternehmen verstärkt genutzt worden, da sich die Welt in eine stärker digitalisierte Landschaft verlagert hat", so Kim Komando, Expertin für digitalen Lebensstil sowie Radio- und Podcast-Moderatorin. Die Umfrage zeige auf breiter Front, dass die Mehrheit der Menschen befürchtet, dass die Internet-Größen zu viel Einfluss haben oder zu viel über persönlichen Daten wissen. Trotzdem nutzten fast vier Milliarden Menschen weltweit die sozialen Medien und deren Zahl wachse weiter.

"Ich habe die Hoffnung, dass die Amerikaner endlich aufwachen und erkennen, dass ein Produkt, das kostenlos ist, sie tatsächlich zum Produkt macht", sagt Komando. So hat die Umfrage weiterhin ergeben, dass 76 Prozent Google täglich nutzten, gefolgt von Microsoft (60 Prozent), Apple (49 Prozent) und Facebook (45 Prozent). 40 Prozent sagten das über Amazon, wobei 89 Prozent aktive Käufer auf amazon.com sind. "Interessanterweise sagten über 84 Prozent der Befragten, dass ihre Kinder mindestens 15 Jahre alt sein sollten, ehe sie Instagram nutzen, da die Nachrichten von Instagram for Kids schaden", erklärt die Moderatorin.

www.pressetext.com


Artikel zu diesem Thema

Google
Mai 25, 2021

Google: Bundeskartellamt leitet Verfahren ein

Deutschlands oberste Wettbewerbshüter nutzen abermals neue rechtliche Möglichkeiten, um…
Sprachassistenten
Nov 29, 2019

Wie die Sprachassistenten 2019 ihre Unschuld verloren

Die Erkenntnis, dass Mitschnitte von Gesprächen mit Assistenten wie Alexa und Siri auch…

Weitere Artikel

Erfolg

Claire Valencony wird neues Vorstandsmitglied bei Esker

Esker, Anbieter der gleichnamigen globalen Cloud-Plattform, welche die Effizienz von Finanz- und Kundendienstabteilungen sowie die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit durch Automatisierung von Managementaufgaben stärkt, gab bekannt, dass Claire Valencony…
Hybrid Working

Ende der Homeoffice-Pflicht - das hybride Zeitalter wird eingeläutet

Die von der Regierung eingeführte Homeoffice-Pflicht im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes läuft zum 1. Juli 2021 aus. Unternehmen und Mitarbeiter können anschließend wieder zurück in die Büros kehren, doch wollen viele Mitarbeiter weiter flexibel am…
Startup

Scaleway unterstützt Startups in Deutschland mit speziellem Programm

Nach dem Start seiner Aktivitäten in Deutschland am 09. Juni 2021, investiert Scaleway, der europäische Public-Cloud-Anbieter, nun in das Startup-Ökosystem hierzulande und startet heute die vierte Ausgabe seines Startup Programms in einer speziell deutschen…
Digitalisierung

15 Prozent der Deutschen geht die Digitalisierung zu schnell

Mehr als einem Siebtel der Deutschen geht die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft zu schnell. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie im Auftrag von „Digital für alle“.
Brexit

Brexit: EU-Jobber meiden Großbritannien

Die Zahl der EU-Bürger, die in Großbritannien nach Arbeit suchen, ist seit dem Brexit um mehr als ein Drittel gesunken. Das geht aus einer Studie der digitalen Jobvermittlung Indeed hervor.
Smart City

Smart City: Digitales für mehr Nachhaltigkeit und Lebensqualität

Weniger Abgase, weniger Energieverbrauch, mehr Lebensqualität: Die Menschen in Deutschland sehen in digitalen Technologien großes Potenzial für mehr Klimaschutz und Komfort an ihrem Wohnort.

Anzeige

Jetzt die smarten News aus der IT-Welt abonnieren! 💌

Mit Klick auf den Button "Zum Newsletter anmelden" stimme ich der Datenschutzerklärung zu.