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Hacker

Betrugsmaschen im Netz sind heute weit verbreitet. Kriminelle nutzen die Anonymität des Internets und die Ahnungslosigkeit ihrer potenziellen Opfer aus, um diese um ihr Geld zu bringen. Die Methoden der Betrüger werden dabei immer perfider und dreister. 

Doch vor Betrugsmaschen im Internet kann man sich schützen, wenn man sich fundiert informiert. Wie also gehen Kriminelle im Netz typischerweise vor und was können Menschen tun, die von Internetkriminalität betroffen sind?

Fake-Onlineshops

Nicht jeder Onlineshop hält auch was er verspricht. In vielen Fällen nutzen Betrüger Fake-Onlineshops, in welchen sie Produkte oder Dienstleistungen besonders günstig anbieten. Kauft man in einem solchen Shop, riskiert man entweder gefälschte, oder gar überhaupt keine Ware zu erhalten. Um sich vor einer solchen Abzocke zu schützen, sollten Onlineshops immer genau überprüft werden. Hinweise können das Impressum oder auch ein Kontakt zu dem Onlineshop geben. Unter Zuhilfenahme der Google Suche lässt sich zudem meist schnell herausfinden, ob es sich um einen echten oder einen gefälschten Onlineshop handelt. Denn in der Regel ist ein Fakeshop bereits irgendwem aufgefallen, der dann darüber berichtet hat (etwa in Foren, Social Media und Co).

Abo-Fallen

Bei kostenlose Testversionen sollten immer die Alarmglocken angehen. Betrüger versuchen potenzielle Opfer häufig durch den Download einer vermeintlich kostenlosen Testversion in eine Abo-Falle zu locken. Gesetzlich besteht zwar ein Kündigungsrecht innerhalb einer 14-tägigen Frist, Betrüger setzen hier aber auf die Ahnungslosigkeit ihrer Opfer. Wie bei allen Verträgen sollten die Bedingungen immer gänzlich gelesen werden, um solche Fallen zu verhindern. Im Zweifel kann man von seinem Kündigungsrecht Gebrauch machen.
 

Phishing-Mails

Clever gestaltete Phishing-Mails sind auf den ersten Blick kaum als Betrug zu erkennen. Kriminelle fälschen E-Mails von Banken, Behörden oder Versicherungen und fordern in diesen Schreiben auf, die Identität zu bestätigen oder bestimmte (sensible) Informationen anzugeben. Auf solche E-Mails sollte man generell nicht reagieren, im Zweifel ist es sinnvoll, sich an das entsprechende Unternehmen oder die jeweilige Behörde zu wenden und den Sachverhalt zu klären. Seriöse Unternehmen und Behörden werden niemals nach persönlichen Informationen per E-Mail fragen. Entsprechendes erfolgt meist postalisch oder in Login-geschützten Bereichen.
 

Gratis Flugtickets / Gutscheine

Bei dieser Masche fälschen die Betrüger ganze Webseiten, und das oft täuschend echt. Über einen Link, etwa in einer E-Mail, werden potenzielle Opfer auf die Webseite gelotst, wo sie vermeintlich kostenlose Flugtickets oder Gutscheine erhalten können. Anschließend werden sie um die Herausgabe von persönlichen Daten aufgefordert, die die Betrüger nun für ihre Zwecke, etwa Identitätsbetrug, missbrauchen können. Sofern man ein solches Angebot unterbreitet bekommt, sollte man sich immer zunächst bei dem entsprechenden Unternehmen erkundigen, ob eine solche Gratis-Aktion tatsächlich angeboten wird.

Gefälschte Stellenangebote / Wohnungsangebote

Diese Methode wird seit geraumer Zeit immer häufiger angewendet. Oftmals werden Stellenangebote dabei so erstellt, dass Arbeitssuchende zunächst ein „Trainingsprogramm“ absolvieren müssen, was zu einem „besonders günstigen Preis“ möglich ist. Angesichts der zukünftigen Gehaltsaussichten ein verlockendes Angebot. Auch ohne Geld zu fordern werden gefälschte Stellenangebote genutzt, um etwa Lebensläufe, Ausweispapiere oder ähnliches zu erhalten. Aufpassen sollte man auch bei der Wohnungssuche. Gefälschte Angebote versprechen beispielsweise eine besonders günstige Miete, fordern aber beispielsweise eine Kaution sowie eine Erstmiete im Voraus.

Gefälschte Spendenaktionen

Nach großen Katastrophen tauchen oft Spendenaktionen auf, die sich die Emotionen von potenziellen Opfern zunutze machen. Um Menschen in Not zu helfen, spenden Betroffene so gerne im Glauben an einen guten Zweck - das Geld landet anschließend aber in den Taschen der Kriminellen. Wer spenden möchte, sollte sich immer an offizielle Organisationen wenden und sich über deren Tätigkeiten selbst informieren.

Vorsicht bei Dating-Portalen

Auch hier wird mit den Emotionen von Menschen gespielt. Besonders perfide ist hier, dass die Kriminellen sehr viel Zeit investieren, um ihre potenziellen Opfer zu betrügen. Sobald ein persönliches Vertrauen hergestellt ist, unterbreiten die Betrüger eine fiktive Geschichte, etwa ein medizinischer Notfall, finanzielle Probleme oder einfach, dass sie derzeit kein Geld für ein Flugticket etc. zur Verfügung haben. In allen Fällen fordern sie Geld, an einer echten Beziehung sind sie nicht interessiert. Betroffene müssen oft nicht nur einen finanziellen Verlust erleiden, sondern auch seelische Schäden.

Von Anzeige bis Detektei: Was können Betroffene tun?

Es ist Opfern von Internetkriminalität zunächst einmal zu empfehlen, den jeweiligen Sachverhalt zur Anzeige zu bringen. Somit hat man einen ersten Anhaltspunkt. In Deutschland kann hierzu die jeweilige Polizeibehörde oder Staatsanwaltschaft informiert werden. Da die Täter in den überwiegenden Fällen aus dem Ausland heraus agieren, ist es allerdings häufig schwierig sie zu ermitteln. Um die Täter eventuell doch ermitteln zu können, ist es ratsam, sich an eine spezialisierte Detektei (hier beispielsweise ein Anbieter aus Berlin) zu wenden. Je nach Höhe des finanziellen Schadens, kann auch darüber nachgedacht werden einen Rechtsanwalt einzuschalten. Auch diesem kann ein Detektiv ggf. zuarbeiten, da dieser Gerichts-verwertbare Beweise beschaffen kann. Der Anwalt kann unrechtmäßige Verträge wie Abo-Fallen oder Käufe bei gefälschten Onlineshops anfechten und ggf. Entschädigungsansprüche geltend machen. Die beste Methode sich vor Betrugsmaschen im Internet zu schützen, bleibt eine gesunde Skepsis und das Überprüfen von vermeintlichen Schnäppchen oder Versprechungen.
 

 


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