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Phishing

Bei einem Angriff mit sogenannten «Phishing-E-Mails» sind in NRW Ende März auch zwei ehemalige Politiker von unbekannten Hackern ins Visier genommen worden.

Unter den insgesamt 14 Betroffenen sind laut Innenministerium acht Mitglieder des Landtags, vier Kommunalpolitiker sowie ein ehemaliger Landtagsabgeordneter und ein ehemaliger Kommunalpolitiker gewesen.

Bei der bundesweiten Attacke seien E-Mails verschickt worden, in denen laut Bericht des Ministeriums an den Innenausschuss den Betroffenen vorgegaukelt wurde, dass ihre privaten Mail-Accounts selbständig Spam-Nachrichten versenden würden. Nun müsse man sicherstellen, «dass Sie kein Spam-Bot sind.» Daher solle man einen Link klicken und alle privaten Angaben bestätigen. Sonst werde das Postfach «unwiderruflich gelöscht».

Ob Betroffene darauf hereingefallen sind und Daten abgeflossen sind, ist laut dem Bericht noch unklar. Die Cybercrime-Spezialisten der Staatsanwaltschaft Köln haben die Ermittlungen übernommen.

dpa


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