Wenn das DNS zur Tarnkappe wird
Phishing-Kampagnen folgen häufig bekannten Mustern: gefälschte Login-Seiten, täuschend echte E-Mails und manipulierte Links. Doch aktuelle Analysen von Infoblox zeigen eine ungewöhnliche Entwicklung.
Phishing über offizielle Google-Benachrichtigungen
Wie das Sicherheitsunternehmen Kaspersky berichtet, missbrauchen Angreifer das Benachrichtigungssystem von Google Tasks, um an Zugangsdaten von Unternehmensaccounts zu gelangen.
Digitale Identitäten im Mittelpunkt
Die Mechanik von Cyberangriffen verändert sich spürbar. Technische Schwachstellen spielen weiterhin eine Rolle, doch sie sind immer seltener der eigentliche Einstiegspunkt. Stattdessen rücken digitale Identitäten und vertrauensbasierte Kommunikation in den Mittelpunkt der Angriffe.
SaaS-Missbrauch im großen Stil
Angreifer kapern die Benachrichtigungs-Workflows von Branchenriesen wie Microsoft, Amazon und Zoom. Weltweit sind über 20.000 Unternehmen betroffen, rund 18 Prozent davon aus Europa.
Telefonbetrug wird technisch raffinierter
Cyberkriminelle haben ihre Strategien weiterentwickelt: Weg von simplen Massen-Phishing-Mails, hin zu gezielten Betrugsversuchen über das Telefon.
Passwort-Manager
Cyberkriminelle versenden derzeit E-Mails im Namen des Passwort-Manager-Anbieters LastPass, die Nutzer unter Zeitdruck setzen sollen. Das Unternehmen stellt klar: Die Nachrichten sind gefälscht.
Phishing-as-a-Service
Die Bedrohung durch professionelle Phishing-Angriffe hat 2025 eine neue Dimension erreicht. Wie aus dem aktuellen Phishing-Report des Sicherheitsanbieters Barracuda hervorgeht, hat sich die Zahl bekannter Phishing-as-a-Service-Kits (PhaaS) im vergangenen Jahr verdoppelt.
Phishing mit Gerätecode-Autorisierung
Sicherheitsforscher von Proofpoint warnen vor einer deutlichen Zunahme von Phishing-Kampagnen, die den legitimen Geräteautorisierungsprozess von Microsoft ausnutzen. Seit September 2025 beobachten die Experten großflächige Angriffe zur Kontoübernahme.
Warum die Festtage Cyberkriminellen in die Karten spielen
Zwischen Geschenkbestellungen, spontanen Last-Minute-Käufen und saisonalen Rabattaktionen kann man schnell den Überblick verlieren. Eine Versandbestätigung hier, ein Paketstatus dort oder eine Rechnung von einem Onlineshop. Aber in welchem Shop wurde wirklich bestellt, und welche Mail ist doch nur ein Phishingangriff? Genau diese Flut an E-Mails nutzen Cyberkriminelle gezielt aus.
Landkreis Rotenburg Haupt- und Personalamt
Rotenburg (Wümme), Home Office
Schloz Wöllenstein Services GmbH & Co. KG
Chemnitz
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