Anzeige

Streaming-Dienste

Acht von zehn Kunden von Streaming-Diensten wie Netflix oder Amazon Prime Video hätten lieber ein Gratis-Abonnement mit Werbung anstatt monatliche Gebühren. Für viele Konsumenten gibt es im Streaming-Bereich auch zu viele Angebote, die alle mit Kosten verbunden sind.

Ein neuer Service muss umsonst sein, zeigt eine Umfrage des US-Tech-Unternehmens TiVo.

Preis ist Wertemaßstab

"Für Bezahl-Dienste wie Netflix ist eine Änderung des Preismodelles nicht ratsam. Der Preis ist ein Wertemaßstab für das Angebot. Zu viele Gratis-Aktionen verringern diesen Wert. Deswegen sollte Netflix bei der Preispolitik konsequent sein. Dagegen können kostenlose Plattformen wie YouTube ohne Risiko mit Bezahl-Angeboten ohne Werbung experimentieren. Sie können testen, wie viele Anzeigen sie den Kunden zumuten können", so Markenstratege Michael Brandtner im pressetext-Interview.

Insgesamt 4.526 Streaming-Kunden aus den USA und aus Kanada haben an der Umfrage teilgenommen. 81 Prozent wünschen sich zwar Gratis-Angebote mit Werbung, jedoch sind sie skeptisch gegenüber Plattformen, die das jetzt schon vorweisen können. Laut 80 Prozent der Befragten ist bei solchen Anbietern die Qualität der Inhalte meist niedriger.

Bezahl-Filme unpopulär

Eher unpopulär ist auch das Bezahlen für einzelne, neue Filme. Ein Beispiel dafür ist der Disney-Film "Mulan", für den deutsche Kunden der Streaming-Plattform Disney+ im September 2020 noch ungefähr 22 Euro zahlen mussten. Fast die Hälfte der Umfrageteilnehmer (45 Prozent) hat kein Interesse an solchen Angeboten.

www.pressetext.com


Artikel zu diesem Thema

Netflix
Jan 20, 2021

Netflix knackt 200 Millionen Marke

Netflix hat im 4. Quartal 2020 die 200-Millionen-Marke geknackt. Mit 8,5 Millionen neuen…

Weitere Artikel

Technologie

Die Hälfte der Business-Technologen stellt Lösungen für außerhalb der eigenen Abteilung bereit

Laut dem Research- und Beratungsunternehmen Gartner entwickelt die Hälfte aller Business-Technologen Lösungen für Benutzer außerhalb ihrer eigenen Abteilung und/oder ihres Unternehmens.
Bechtle

Bechtle veröffentlicht Nachhaltigkeitsstrategie 2030

Die Bechtle AG hat die Nachhaltigkeitsstrategie 2030 vorgestellt. Das IT-Unternehmen mit Hauptsitz in Neckarsulm und Standorten in 14 Ländern Europas verbindet darin ökonomische, ökologische sowie soziale Aspekte und vereint strategische Ziele mit konkreten…
Corona Warn App

Corona-Warn-App: Neue Version bereit für Booster-Impfung

Die Corona-Warn-App des Bundes ist in der neuen Version in der Lage, die Nutzer schnell über eventuell anstehende Auffrischungsimpfungen zu informieren. Damit passt das Projektteam aus Robert Koch-Institut, SAP und Deutscher Telekom die App weiterhin an das…
Smartphone Sicherheitslücke

Huawei und Xiaomi betroffen: Sicherheitslücken in 5G-Handys

Litauens Regierung hat vor Sicherheitslücken und eingebauten Zensurfunktionen in chinesischen Mobiltelefonen gewarnt. Nach Angaben des staatlichen Zentrums für Cybersicherheit in Vilnius sind bei einer Untersuchung von drei 5G-Smartphones der Hersteller…
Zoom

US-Regierung untersucht Zooms Pläne für Milliarden-Zukauf

Die Pläne von Zoom, sich mit einer Milliarden-Übernahme im Call-Center-Geschäft zu etablieren, werden von der US-Regierung einer intensiven Prüfung unterzogen. Ein spezielles Gremium unter Führung des Justizministerium untersucht, ob der Deal Risiken für die…
Cyberangriff

Zahl automatisierter Cyberangriffe steigt

In der Softwarebranche ist die Automatisierung von Fabriken und Büros seit Jahren ein Hauptthema. Auch Online-Kriminelle haben nach der Analyse eines britischen Konzerns die Vorteile der Automatisierung entdeckt.

Anzeige

Jetzt die smarten News aus der IT-Welt abonnieren! 💌

Mit Klick auf den Button "Zum Newsletter anmelden" stimme ich der Datenschutzerklärung zu.