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Smartphone

Die COVID-19-Pandemie hat die Online-Transformation des Smartphone-Geschäfts vorangetrieben, so das Marktforschungsunternehmen CCS Insight. 2020 haben demnach schon fast zwei Drittel der Briten ihre Neugeräte im Internet erworben.

Ladengeschäfte werden aber nicht aussterben, sondern eine veränderte Rolle spielen, unter anderem mit mehr Fokus auf Support. Denn verkauft wird wohl ohnehin weniger: Kunden behalten ihre Geräte zunehmend länger. Der häufigste Grund für einen Neukauf ist mittlerweile, dass das alte Gerät nicht mehr funktioniert.

Verkauf online, Service vor Ort

63 Prozent der Briten, die 2020 ein neues Smartphone erworben haben, taten das einer Befragung von 1.020 Handy-Usern zufolge online. Noch 2019 lag dieser Anteil nur knapp über der Hälfte, in der Zeit davor bei nur 36 Prozent. "Unsere Umfrage-Ergebnisse zeigen eine steigende Zuversicht darin, Geräte anhand gelisteter Features, Familiarität mit führenden Marken, ihren Designs und Funktionsweisen sowie aufgrund von Empfehlungen durch Freunde und Familie zu kaufen", so CCS-Analyst Kester Mann. Die Möglichkeit, Geräte im Geschäft live zu sehen und anzufassen, scheint nicht mehr so wichtig.

"Die Pandemie hat dauerhafte Veränderungen dafür bedeutet, wie Leute shoppen, was das Wachstum von Online-Kanälen in den kommenden Jahren weiter befeuern wird", meint Mann. Allerdings werden Handy-Shops wohl weiterhin eine Rolle spielen. Immerhin jeder Fünfte hat 2020 trotz Pandemie zwecks technischem Support ein Geschäft aufgesucht. Auch Fragen zum Vertrag und der Zubehörkauf bringen relativ leicht Kunden in den Laden. Man geht daher davon aus, dass Anbieter mit einer klug integrierten Strategie für Online- und Shop-Angebot, die sich ergänzen, in den kommenden Jahren am erfolgreichsten sein werden.

Fast schon wie Weißware

34 Prozent der von CCS Insight Befragten gaben an, dass sie ihr aktuelles Handy wohl länger haben werden als ihr voriges. Nur bei halb so vielen ist das umgekehrt. Das legt nahe, dass Konsumenten ihre Geräte insgesamt immer länger behalten. Der zu Beginn der Smartphone-Ära übliche Zwei-Jahres-Zyklus scheint Geschichte, vielmehr ähnelt der Smartphone-Markt inzwischen dem für Weißware. Denn wie dort ist mittlerweile auch bei Handys der gängigste Grund für eine neue Anschaffung, dass das alte Gerät einen Schaden hat oder einfach nicht mehr funktioniert. Allerdings scheint der Lockdown dazu beizutragen, dass manche Kunden schnell ein besseres Modell wollen.

www.pressetext.com


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