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Google Meet

Bild: Yalcin Sonat / Shutterstock.com

Otter lässt User der Videokonferenz-App "Google Meet" ab jetzt ein Live-Transkript ihrer Calls durch Künstliche Intelligenz (KI) aufzeichnen.

Durch eine Chrome-Erweiterung schreibt der Otter-Algorithmus bei allem mit, was in den Gesprächen gesagt wird. Anwender müssen dadurch bei einer Konferenz nicht mehr selbst Notizen machen.

"Digitaler Sekretär"

“KI ist für soziale Anwendung sehr vielversprechend. Sie kann wie ein digitaler Sekretär agieren und unterschiedliche Assistenzaufgaben übernehmen. Neben einem Transkript können Algorithmen auch schon die Terminplanung für User managen. Wichtig ist allerdings, dass die KI Daten nicht dauerhaft speichert und so die Privatsphäre der Anwender verletzt”, sagt Social-Media-Experte Thorsten Ising im pressetext-Gespräch.

Die Otter-Anwendung schreibt innerhalb von wenigen Sekunden die Worte von allen Call-Teilnehmern auf. Am Ende eines Meetings erhalten alle dann das komplette Transkript der Unterhaltung. User können außerdem während der Videokonferenz bestimmte Ausschnitte aus dem Text für die anderen sichtbar markieren und so auf etwas zuvor Gesagtes verweisen. Nutzer können dem System bestimmte Schlagwörter beibringen, wodurch es auch den Fachjargon von bestimmten Berufsgruppen versteht.

Vorerst wird die Otter-Erweiterung von Google Meet kostenlos sein. Konkurrent Zoom benutzt schon seit geraumer Zeit die KI des Tech-Unternehmens. Jedoch ist sie dort mittlerweile ein Premium-Service, für den User nach einem Gratis-Monat zahlen müssen. 

www.pressetext.com


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