Anzeige

Büro- Arbeit

Der Bürokommunikationsdienst Slack ist am ersten Arbeitstag des neuen Jahres durch eine Störung stundenlang lahmgelegt worden. Nutzer hatten unter anderem Probleme, sich anzumelden und Nachrichten zu senden.

Auch Verbindungen zu Kalender-Apps und anderen Anwendungen funktionierten nicht. Der Ausfall betraf Slack-Anwender in den USA, in Europa, Japan, Brasilien und anderen Ländern. Am Dienstag lief der Dienst wieder weitgehend störungsfrei.

Der Ausfall begann am Montagnachmittag europäischer Zeit - als in den USA vielerorts der Arbeitstag startete. Die Ursachen der rund vier Stunden anhaltenden Störung blieben auch am Dienstag noch unklar. Experten erwarten allerdings, dass sich das Unternehmen noch ausführlich zu der Panne zum Auftakt des Arbeitsjahres 2021 äußern wird.

Slack hatte in der Vergangenheit im Vergleich zu anderen Tech-Unternehmen sehr transparent über seine Ausfälle berichtet. Im Mai veröffentlichte das Unternehmen einen detaillierten Blog-Beitrag über Probleme bei der Skalierung der Server, die zu einer größeren Unterbrechung des Dienstes geführt hatten. Der Ausfall, der noch am selben Tag behoben wurde, hatte zumindest teilweise mit dem sprunghaften Anstieg der Nutzung der Slack-Server zu tun. Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie arbeiten viele Beschäftigte von zu Hause aus und sind verstärkt auf Bürokommunikationsdienste wie Slack angewiesen.

Für Slack kommen die Probleme zusätzlich ungelegen, da die Firma gerade in Verkaufsgesprächen ist. Der Unternehmenssoftware-Riese Salesforce will sich die im Dezember angekündigte Übernahme rund 28 Milliarden Dollar kosten lassen. Slack steht in einem harten Wettbewerb mit Microsoft. Der Software-Gigant bietet mit Microsoft Teams eine mächtige Alternative zu Slack, aber auch zu Videokonferenz-Angeboten wie Zoom.

dpa


Weitere Artikel

künstliche Intelligenz

KI entschlüsselt Geheimnisse antiker Texte

Forscher der University of Notre Dame entwickeln ein neuronales Netzwerk in Kombination mit maschinellem Lernen, um alte Handschriften zu entziffern.
Ransomware

DoppelPaymer taucht als Grief wieder auf

Anfang Mai 2021 gingen die Aktivitäten der Ransomware DoppelPaymer deutlich zurück, nachdem die Erpressergruppe dahinter auch in deutschen Organisationen Bekanntheit erlangt hatte.
5G

2021 wächst der weltweite Umsatz mit 5G-Netzinfrastrukturen um 39 %

Der weltweite Umsatz mit 5G-Netzinfrastrukturen wird bis 2021 um 39 % auf insgesamt 19,1 Milliarden USD steigen, so die neuste Prognose des Research- und Beratungsunternehmens Gartner. 2020 betrug dieser Wert noch 13,7 Milliarden USD.
DDoS

2021 auf dem Weg zu 11 Millionen DDoS-Attacken

In der ersten Jahreshälfte 2021 wurde gemäß den Messungen von Netscout ein Rekord von 5,4 Millionen DDoS-Angriffen verzeichnet, was einem Anstieg von 11 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2020 entspricht.
Content Day 2021

ContentDay 2021 - Hotspot für Online-Experten

Ganz nach dem Motto „It’s all about content“ dreht sich am ContentDay 2021 alles um relevante Inhalte auf digitalen Kanälen.
Hackerangriff

Unternehmen beklagen immense Schäden durch Cyberangriffe

Es gibt kaum noch Unternehmen in Deutschland, die von Cyberattacken verschont bleiben.

Anzeige

Jetzt die smarten News aus der IT-Welt abonnieren! 💌

Mit Klick auf den Button "Zum Newsletter anmelden" stimme ich der Datenschutzerklärung zu.