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Corona-Warn-App

Quelle: Firn - Shutterstock.com

Erste Schutzimpfungen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 werden voraussichtlich ab 27. Dezember erfolgen. Dazu erklärt Bitkom-Präsident Achim Berg: „In Deutschland steht der Start der Corona-Schutzimpfungen unmittelbar bevor. Jetzt kommt es auf zwei Dinge an: Schnelligkeit und Effizienz, und bei beidem können digitale Lösungen helfen.

Je mehr Menschen in möglichst kurzer Zeit geimpft werden, desto rascher können wir das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben wieder hochfahren. Wichtig ist, dass von Beginn an digitale Lösungen eingesetzt werden – insbesondere, wenn es um die Erfassung und Information der Impfberechtigten geht, aber auch bei der Dokumentation von Nebenwirkungen.

Das heißt erstens: Es müssen dringend verbindliche digitale Meldeprozesse eingeführt und etabliert werden. Eine Zettelwirtschaft, wie sie in zu vielen Gesundheitsämtern bei der Nachverfolgung der Corona-Infektionsketten herrschte, darf sich nicht wiederholen. Zweitens braucht die Corona-Warn-App ein Update, damit sie nicht nur zur Meldung von Infektionen, sondern auch zur Meldung von Nebenwirkungen genutzt werden kann.

In der Corona-Pandemie hat die Digitalisierung des Gesundheitswesens zusätzlichen Schub erhalten. Ihn müssen wir nutzen und jetzt ein digitales, hocheffizientes Impfmanagement einführen. Dazu zählt neben der digitalen Organisation und Dokumentation auch die Online-Terminvergabe, die im Vereinigten Königreich bei der Corona-Impfung bereits gut funktioniert. Auch in Deutschland gibt es sehr gute digitale Lösungen, um online Arzttermine zu vereinbaren – sie sollten auch für die Terminvereinbarung in Impfzentren eingesetzt werden. Bund, Länder, die Gesundheitsämter und Kassenärztlichen Vereinigungen müssen sich umgehend gemeinsam für digitale Lösungen entscheiden, mit denen so schnell wie möglich so viele Menschen wie möglich geimpft werden können.“

www.bitkom.org


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