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Subscription

Zuora, ein Anbieter von Subscription-Management-Plattformen, hat die neueste Ausgabe seines Subscription Impact Reports veröffentlicht, der die wirtschaftlichen Auswirkungen von COVID-19 auf das Subscription-Business analysiert. Betrachtet wird der Zeitraum vom 1. März bis 31. Mai 2020 im Vergleich zu dem Zeitraum von Februar 2019 bis Februar 2020.

Die Studie analysiert sowohl die Akquisitionsraten von Abonnenten als auch den durchschnittlichen Umsatz pro Subscription in den Segmenten Software, High-Tech, Medien, Kundenmitgliedschaften und Internet der Dinge.

COVID-19 hat die Weltwirtschaft erheblich beeinträchtigt. Unternehmen aller Branchen mussten sich schnell an das sich verändernde Einkaufsverhalten anpassen, das im Wesentlichen durch die teils massiven Ausgangsbeschränkungen hervorgerufen wurde. Unternehmen der Subscription Economy haben sich dagegen jedoch als widerstandsfähig erwiesen. Laut Carl Gold, Chief Data Scientist von Zuora, schrumpfte der Umsatz der S&P 500 Unternehmen im ersten Quartal 2020 um 1,9%, gleichzeitig stiegen die Einnahmen aus Subscriptions im selben Quartal um 9,5%.

Wachstum bei vielen Unternehmen

Der Report zeigt, dass rund 50% der Subscription Economy Unternehmen weiter wachsen und COVID-19 keine signifikanten Auswirkungen auf die Wachstumsraten ihrer Subscriptions hat. 18 % der Unternehmen erfuhren sogar ein beschleunigtes Wachstum. 17% der Unternehmen verzeichneten ein langsameres Wachstum und nur 14% der analysierten Unternehmen erlebten ein rückläufiges Wachstum. "Es ist nicht überraschend, dass Subscriptions weiterhin überdurchschnittliches Marktwachstum zeigen. Wenn solche Zeiten grundlegende Trends beschleunigen, dann wird die aktuelle Krise auch den Wandel der modernen globalen Wirtschaft hin zu digitalen Diensten und Subscriptionmodellen beschleunigen", sagt Tien Tzuo, Mitbegründer und CEO von Zuora.

Kein Subscriptiongeschäft gleicht jedoch dem anderen und die Wirtschaftskrise wirkt sich auf Branchen unterschiedlich aus. Während einige Branchen neue Abonnenten durch Anreize wie kostenlose Probeabos gewinnen konnten, konzentrierten sich andere auf die Kundenbindung durch Zahlungserleichterungen oder das Pausieren von Subscriptions. Hieraus ergeben sich auch je nach Branche unterschiedliche Wachstumsraten bezogen auf Subscriptions und durchschnittlichen Umsatz pro Subscription:

Media und Publishing

Kostenlose Probeabos und eine hohe Nachfrage nach digitalen Medien führten zu einem sprunghaftem Anstieg neuer Abonnenten. Beim Over-the-Top (OTT) Video Streaming stieg das Abonnentenwachstum um 400% und Digital News konnte ein um 110% höheres Wachstum verzeichnen. Auch der durchschnittliche Umsatz pro Abonnent wuchs, allerdings verlangsamte sich die Wachstumsrate um 59%.


Software und High-Tech

Insgesamt wurde das Abonnenementwachstum bei Softwareunternehmen nur begrenzt beeinflusst. E-Learning-Software verzeichnete jedoch mit einem 80%igen Zuwachs der Subscriptions ein überdurchschnittliches Wachstum. Auch hier wuchs der durchschnittliche Umsatz pro Subscription, verlangsamte sich allerdings um 77%.

Internet-of-Things

Die Subscriptions von IoT-Services nahmen weiter zu, auch wenn ein Rückgang der Neuanmeldungen zu verzeichnen war. Die Wachstumsrate der Subscriptionzahlen für Consumer-IoT-Angebote verlangsamte sich um 40%, während der Zuwachs bei B2B-IoT Angeboten sich um 75% verlangsamte. Die Ausgaben für bestehende Subscriptions stiegen jedoch um 42%, was auf eine intensivere Nutzung durch bestehende Abonnenten hindeutet.

Mitgliedschaften

Die Anzahl der Abonnenten nahm zwar zu, Unternehmen mussten in diesem Bereich jedoch einen 30%igen Rückgang von Neuanmeldungen hinnehmen. Darüber hinaus gingen die durchschnittlichen Einnahmen pro Subscription um 27% zurück, da bestehende Abonnenten in ihre Mitgliedschaften weniger investierten als zuvor.

Bei den meisten Unternehmen, die einen Zuwachs an Subscriptions verzeichneten, wuchsen die mit jeder Subscription verbundenen Einnahmen jedoch nicht in gleichem Maße. Es ist zwar üblich, dass die durchschnittlichen Einnahmen pro Abonnent mit zunehmenden Subscriptions schwächer werden, die Ergebnisse des Berichts deuten jedoch darauf hin, dass während COVID-19 eine Abnahme von Upsells und Cross-Sells zu verzeichnen war. Da die Wachstumsraten bei den Subscriptions allmählich wieder das Niveau von vor COVID-19 erreichen, ist es für Subscriptionunternehmen jetzt von entscheidender Bedeutung, den Schwerpunkt von der Abonnentengewinnung auf die Abonnentenbindung zu verlagern und sich um die bestehenden Abonnenten zu kümmern und die Kundenbeziehung auszubauen.

Besinnung auf Kundenbeziehung 

"Wenn es bei der Subscription Economy um eines geht, dann um eine grundlegende Besinnung auf die Kundenbeziehungen. Es ist die Agilität des Subscription-Modells, die Unternehmen in einzigartiger Weise in die Lage versetzt, sich schnell den Kundenbedürfnissen anzupassen und Kunden einen beständigen, kontinuierlichen Wert zu bieten – unabhängig vom wirtschaftlichen Klima", ergänzt Tzuo.

"Auch wenn wir uns noch in einer frühen Phase der Pandemie befinden, zeigt sich, dass Unternehmen mit wiederkehrenden Geschäftsmodellen den COVID-19-Sturm besser überstanden haben als solche mit alternativen Modellen. Durch Vertragsbindungen und wiederkehrende Einnahmen sind Unternehmen stärker an dem Erfolg ihrer Kunden interessiert", sagt Mark Thomason, Research Director bei IDC. "Führende Unternehmen mit wiederkehrenden Umsätzen verfügen über Teams zur Steigerung des Kundenerfolgs, die ihre Erkenntnisse durch Echtzeit-Nutzungsdaten gewinnen, um die Kundenbindung und -erziehung letztlich zu automatisieren."

Die Studie sollte hier zum Download stehen.

https://de.zuora.com/


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