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Zoom

Quelle: ymphotos / Shutterstock.com

Öffentliche Zoom-Meetings durch sogenannte „Zoom Bombings“ zum Absturz gebracht. Wie können Unternehmen ihre Videokonferenzen vor derartigen Angriffen schützen? Ein Kommentar von Brian Foster, SVP Product Management, MobileIron.

Während der COVID-19-Pandemie kommunizieren viele Mitarbeiter über Collaboration- und Messaging-Apps mit ihren Kollegen. Oft erfüllen diese Anwendungen aber nicht die Sicherheitsanforderungen der Unternehmen, sodass geschäftliche Nachrichten, Videos und andere Inhalte gefährdet sind. Hinzu kommt noch, dass diese beliebten Anwendungen mittlerweile ein bevorzugtes Ziel für Cyberkriminelle darstellen.

Vor Kurzem brachten Internet-Prankster öffentliche Zoom-Meetings durch sogenannte „Zoom Bombings“ zum Absturz. Um solche Angriffe in Zukunft zu unterbinden, hat Zoom ein Sitzungspasswort und einen Warteraum für neue Meetings standardmäßig eingeführt. Dies ist ein Anfang – aber es gibt weitere Maßnahmen, die Meeting-Organisatoren und IT-Administratoren in Unternehmen ergreifen können, um Zoom-Bombings einzudämmen. So kann ein Meeting-Host zum Beispiel einschränken, wer Informationen austauschen darf, und eine Sitzung abriegeln, wenn alle Teilnehmer beigetreten sind. Hosts und Teilnehmer sollten außerdem niemals Links zu Meetings in sozialen Medien oder öffentlichen Foren teilen.

Um die Unternehmensnetzwerke und Geräte von Remote Workern umfassend zu schützen, sollten IT-Administratoren alle Smartphones, Tablets und Computer, die auf Unternehmensdaten zugreifen, in eine Unified Endpoint Management-Lösung (UEM) mit Mobile Threat Defense-Funktionen (MTD) einbinden. Mithilfe einer UEM-Plattform können Unternehmen Anwendungen wie Zoom konfigurieren, sichern und automatisch aktualisieren, damit die Benutzer stets mit der optimalen Version arbeiten. Die IT-Abteilung kann alle verwalteten Geräte einsehen und diejenigen, die potenziell anfällige Software ausführen, unter Quarantäne stellen. MTD-Funktionen schützen mobile Geräte vor Malware und Exploit-Kits, die beispielsweise Schwachstellen von Zoom ausnutzen können.

www.mobileiron.com/de
 


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