Handschlag

TÜV Rheinland und Nozomi Networks schließen eine globale Partnerschaft. Nozomi Networks ist ein Anbieter für industrielle Cybersicherheit und Echtzeitdarstellung von operativen Abläufen.

Die Partnerschaft bietet der produzierenden Industrie und Unternehmen aus den Bereichen Energieversorgung und -produktion sowie Transport und Logistik neue Services, um in der Betriebstechnik (Operational Technology, OT) die Cybersicherheit zu gewährleisten.

Partnerschaft erhöht Sicherheit von Unternehmen

Nozomi Networks ist einer der Marktführer für Echtzeit-Cybersicherheit und die Darstellung industrieller Steuerungssysteme. Die Lösungen von Nozomi Networks werden auf Hunderttausenden von Geräten in mehr als 1.000 Anlagen weltweit genutzt. Darunter sind Branchen wie Energie, Fertigung, Bergbau, Transport sowie Versorger und kritische Infrastrukturen. Mit seiner Lösung stellt Nozomi Networks Bedrohungsszenarien in der Cybersicherheit von betrieblichen Anlagen dar und überwacht und identifiziert konkrete Bedrohungen. Die Informationen über die industriellen Steuerungssysteme lassen sich dabei in komplexe IT-Umgebungen integrieren.

Die Partnerschaft zwischen Nozomi und TÜV Rheinland verfolgt das Ziel, Bedrohungen durch Cyberangriffe auf Industrieanlagen schneller zu erkennen und zu beseitigen. „Unternehmen haben investiert, um ihre IT-Infrastruktur und die betrieblichen Anwendungen stärker auf Cybersecurity auszurichten – mit dem Ziel, Bedrohungen zu erkennen und so die Kontrolle zurückzugewinnen. Im Rahmen der Cybersecurity entwickelt sich industrielle Sicherheit schnell zu einem entscheidenden Faktor, um eine sichere und zuverlässige Betriebsumgebung aufrecht zu erhalten. Durch die Partnerschaft erweitern wir unser Portfolio an industriellen Cybersicherheitslösungen. Wir bieten somit Dienstleistungen an, die Unternehmen besser als zuvor in die Lage versetzen, Cyberbedrohungen in ihrer OT-Umgebung zu erkennen und zu überwachen“, sagt Björn Haan, Geschäftsführer im Geschäftsfeld Cybersecurity bei TÜV Rheinland.

„TÜV Rheinland ist weltweit führender Anbieter im Bereich Cybersecurity. Unsere Partnerschaft ermöglicht es, unsere branchentypische Technologie mit der Expertise von TÜV Rheinland im Bereich der industriellen Cybersecurity zu kombinieren. Hiermit schaffen wir eine starke Grundlage für beide Unternehmen, um den Markt der industriellen Cybersecurity gemeinsam anzugehen und dem Kunden einen echten Mehrwert zu bieten“, sagt Edgard Capdevielle, President und Chief Executive Officer von Nozomi Networks.

Cybersicherheit in der Welt der Betriebstechnik

Aktuelle Standards im Bereich der Cybersecurity für industrielle Steuerungssysteme legen Wert darauf, dass Betreiber ihre Systeme überwachen können. Sie müssen die Sicherheit, Integrität und Verfügbarkeit ihrer Anlagen gewährleisten und tragen somit die Verantwortung dafür, Cybersicherheitsvorfälle zu erkennen und abzuwehren. Ein Sicherheitsvorfall kann schwerwiegende Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft haben. Mit jahrzehntelanger Erfahrung bei Prüfung und Zertifizierung von Industriesystemen hat TÜV Rheinland in einigen der anspruchsvollsten Branchen gearbeitet. Dabei unterstützt TÜV Rheinland in industriellen Umgebungen durch einen vollumfänglichen Beratungsansatz, mit der sich Bedrohungen erkennen und Schwachstellen bewerten lassen.

Bedrohungsüberwachung gewährleisten

Durch die Kombination der Technologie von Nozomi Networks und der Industrial Cybersecurity Services von TÜV Rheinland haben Unternehmen Zugriff auf ein umfassendes Spektrum an Dienstleistungen, um die funktionale Sicherheit und die Widerstandsfähigkeit ihrer OT-Umgebung zu verbessern. Der „Industrial Network Cybersecurity Risk Assessment Service“ von TÜV Rheinland ermöglicht es Unternehmen, Cybersicherheitsrisiken in industriellen Netzwerken schnell zu identifizieren und auf der Technologieplattform von Nozomi verfügbar zu machen. „In den vergangenen zwei Jahren haben wir erheblich in die Weiterentwicklung unserer Lösungen für Industrial Services and Operational Technology investiert. Wir sind gut positioniert, um Unternehmen, die sich um die Sicherheit und Zuverlässigkeit ihrer Anlagen kümmern, eine umfassende Beratung anbieten zu können“, erläutert Frank Luzsicza, Executive Vice President, Digital Transformation & Cybersecurity, bei TÜV Rheinland.

Cybergefahren für Industrieanlagen unterschätzt

Eine kürzlich von TÜV Rheinland veröffentlichte Studie zeigt, dass es bei der Absicherung von OT-Anlagen erheblichen Handlungsbedarf gibt. Dabei gaben 40 Prozent der befragten Unternehmen an, dass sie die Risiken, die von Cyberangriffen ausgehen, bisher nicht bewertet haben. Weitere 34 Prozent wissen nicht, ob diese Risiken bereits einmal untersucht wurden. Darüber hinaus hat nur jedes fünfte Unternehmen seine Maßnahmen zur Cybersicherheit auf Betriebstechnik zugeschnitten.

Die Studie können Sie downloaden unter http://tuv.com/ot-security19.

www.tuv.com
 


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